Das bayerische Testzentrum Fürstenfeldbruck für Untersuchungen auf das Corona-Virus hat seine ersten Belastungsproben gut überstanden. In den ersten 15 Tagen seit Start am 1. September wurden 3.177 Abstriche vorgenommen.
In den ersten 15 Tagen seit Start am 1. September wurden 3.177 Abstriche vorgenommen
Landratsamt FFB

Fürstenfeldbruck - Das bayerische Testzentrum Fürstenfeldbruck für Untersuchungen auf das Corona-Virus hat seine ersten Belastungsproben gut überstanden. In den ersten 15 Tagen seit Start am 1. September wurden 3.177 Abstriche vorgenommen. Die Abwicklung klappt nahezu reibungslos, die Probanden erhalten ihr Testergebnis spätestens innerhalb von zwei Tagen.

Das haben stichprobenartige Tests des Landratsamtes ergeben. Damit wird die Vorgabe des Freistaats Bayern, dass den getesteten Bürgerinnen und Bürger ihr Ergebnis innerhalb von 48 Stunden übermittelt werden muss, erfüllt. Das Bayerische Testzentrum Fürstenfeldbruck betreibt im Auftrag des Landratsamts der Malteser Hilfsdienst e.V. in Zusammenarbeit mit einem Dienstleister, mit dem der Freistaat Bayern einen Rahmenvertrag geschlossen hat. Medizinisch geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Ärzte und Ärztinnen nehmen vor Ort die Abstriche vor. Testwillige können sich dort spontan und ohne vorherige Anmeldung auf eine Infektion mit Sars-CoV-2 untersuchen lassen. Die Registrierung erweist sich dank der Hilfe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Malteser Hilfsdienstes als unkompliziert. Die hohe Zufriedenheit mit dem Testzent-rum und den Abläufen belegen die fast ausschließlich positiven Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürgern.

Bis einschließlich Dienstag, 15. September, unterzogen sich insgesamt 3.177 Personen einem Test. Im Schnitt zeigten rund zehn Prozent der Probanden Symptome oder hatten Kontakt zu Infizierten. Aus Gründen des Gesundheitsschutzes werden diese Probanden getrennt von den weiteren zu testenden Personen durch das Testzentrum geschleust. Zwischen 161 und 438 Personen täglich suchten seit Betriebsstart das Testzentrum im Gewerbegebiet Hasenheide auf. Am stärksten frequentiert waren der Freitag, 7. September, vor dem letzten Ferienwochenende mit 361 Besuchern, und der vergangene Montag, 14. September, mit 438 Besuchern. Die Kapazität des Testzentrums ist auf maximal 300 Personen pro Tag ausgelegt.

Bislang kam es auch an Tagen mit größerem Andrang allenfalls kurzzeitig zu geringen Wartezeiten. Auch die zusätzliche Reihentestung von Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe des Gymnasiums Olching konnte wie geplant problemlos in den normalen Ablauf eingebunden und abgewickelt werden. Lediglich am Montag, 14. September, mussten Bürgerinnen und Bürger zeitweilig etwas länger auf die Abstrichnahme warten, reagierten dabei aber sehr gelassen. Ursache war ein unerwartet hohes Besucheraufkommen. Um diese Spitze bewältigen zu können, hat der Malteser Hilfsdienst das Personal vor Ort umgehend aufgestockt.

Landrat Thomas Karmasin zieht ein erstes positives Fazit: „Ich freue mich, dass die Zusammenarbeit mit dem Malteser Hilfsdienst so gut klappt und bedanke mich für das Engagement seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“  Nachdem die ersten Belastungsproben gemeistert wurden, ist das Testzentrum für die bevorstehende Erkältungswelle gut gerüstet. Zu erwarten ist, dass sich dann vor allem Personen mit grip-palen Infekten testen lassen werden, um eine Infektion mit Sars-CoV-2 ausschließen zu können.

Weitere Informationen zum Bayerischen Testzentrum Fürstenfeldbruck

 Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr, Samstag von 8.00 Uhr bis 14.00 Uhr

 Adresse: Am Hardtanger 5, Gewerbegebiet Hasenheide, 82256 Fürstenfeldbruck

Um einen möglichst reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, ist für die Testung vor Ort eine Online-Registrierung zwingend erforderlich. Weitere Infos zur Online-Registrierung und zum Ablauf unter www.lra-ffb.de/testzentrum .

Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Fürstenfeldbruck – Ab Juli werden die Straßen der Stadt Fürstenfeldbruck im Rahmen einer umfassenden Zustandserfassung durch ein Ingenieurbüro aus Erfurt untersucht. Hierdurch können notwendige Sanierungs- und Unterhaltungsmaßnahmen frühzeitig erkannt sowie öffentliche Mittel gezielt und wirtschaftlich eingesetzt werden.

Eichenau – Insgesamt 22 neue Stromgeneratoren wurden von der Gemeindeverwaltung Eichenau für ihre ukrainische Partnergemeinde Wischgorod beschafft und zeitnah geliefert.

Gilching – Überraschend und für Bernhard Feilzer schwer nachvollziehbar: Bei der Wahl zum neuen Senioren-Beirat er als langjähriges Mitglied im Seniorenbeirat schlichtweg abgehängt.

Fürstenfeldbruck – Tolle Idee von Oberbürgermeister Christian Götz (BBV) und gleichzeitig eine sinnvolle Unternehmung für den Umwelt- und Klimaschutz und die sukzessive Verschönerung der Stadt: Die 14 Brucker Stadträte/Innen, die nach der diesjährigen Kommunalwahl aus dem Gremium ausgeschieden sind, werden durch je eine gepflanzte Stieleiche bzw.

Landkreis – Die Gebietsbetreuung Ampertal der Landschaftspflegeverbände Dachau und Fürstenfeldbruck freut sich, dass der Flussregenpfeifer wieder an der Amper brütet, und appelliert, das Bootfahrverbot vom 1. März bis 15. Juli in den beiden Naturschutzgebieten Ampermoos und Amperauen mit Leitenwäldern zu beachten.

Gilching – Die nächste große Fernwärme-Baustelle ist eröffnet: Seit Montag, 1. Juni, ist die Römerstraße zwischen Karolingerstraße und Ludwig-Thoma-Straße nur noch Einbahnstraße und nur noch in Richtung Alling befahrbar. Wer aus Richtung Alling kommt, muss über den Starnberger Weg und die Landsberger Straße ausweichen.

Fürstenfeldbruck – Zahlreiche Mädchen und Jungen des Horts an der Cerveteristraße haben sich kürzlich an der fast schon traditionellen Pflanzaktion der Stadt Fürstenfeldbruck beteiligt.

Fürstenfeldbruck – Die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Fürstenfeldbruck hat bestätigt, dass zwei im Raum Olching gefundene tote Rotmilane mit dem Nervengift Carbofuran vergiftet wurden.