– Mit einem feierlichen Appell im Fliegerhorst hat die Offizierschule der Luftwaffe am 8. September die Absolventen des 122. Offizierlehrgangs der Offizieranwärter des Truppendienstes verabschiedet.
Als Gruß der Luftwaffe flogen ein A400M und zwei Eurofighter an der angetretenen Truppe vorbei.
Offiziersschule Fürstenfeldbruck

Fürstenfeldbruck – Mit einem feierlichen Appell im Fliegerhorst hat die Offizierschule der Luftwaffe am 8. September die Absolventen des 122. Offizierlehrgangs der Offizieranwärter des Truppendienstes verabschiedet.

Bei bestem Spätsommerwetter schritten als Vertreter der Bayerischen Staatskanzlei, Ministerialdirektor Dr. Rainer Hutka, der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz sowie der Kommandeur der Offizierschule der Luftwaffe, Brigadegeneral Stefan Scheibl die Front der angetretenen 293 Offizieranwärter und 76 Offizieranwärterinnen ab. Unter den Angetretenen befanden sich auch neun Teilnehmer eines internationalen Kadettenaustauschs aus Frankreich, aus Ländern Afrikas sowie Asiens. Ministerialdirektor Hutka bedankte sich als Vertreter der Bayerischen Staatsregierung in seiner Ansprache bei den zukünftigen Offizieren für ihr Engagement für die Bundesrepublik Deutschland, aber auch dafür, sich den Herausforderungen als Führungskräfte der Bundeswehr zu stellen.

Der Mentor des 122. Offizierlehrgangs, Staatssekretär a.D. Dr. Peter Tauber sprach in seiner Rede von der Bedeutung des Offizierberufs. „In Ihrem Beruf wie in keinem anderen, ist das Dienen und Führen miteinander verbunden“, so der Staatssekretär a.D. Er lobte die Absolvent:innen für Ihr Engagement und Ihre Leistungswilligkeit.

Aufgrund des im Anschluss an den Appell folgenden Kommandowechsels in der I. Lehrgruppe der Offizierschule der Luftwaffe fand eine Übergabezeremonie zwischen dem „alten“ und „neuem“ Kommandeur der Lehrgruppe statt, welche durch den Schulkommandeur der Offizierschule der Luftwaffe, Brigadegeneral Scheibl, vollzogen wurde. Brigadegeneral Scheibl bedankte sich bei Oberst Kracht für die geleistete Arbeit und seine stets loyale Art. Unter seiner Führung wurden aufgrund der massiven sicherheitspolitischen Veränderungen in Europa Lerninhalte des Offizierlehrgangs angepasst und verändert. Hierbei war einer der Schwerpunkte die Standardisierung der Ausbildung. Brigadegeneral Scheibl wünschte dessen Nachfolger, OTL Freiherr von Maltzahn, in seiner neuen Verwendung alles Gute. Er bezeichnete ihn als bestens präpariert für diese neue Aufgabe an der Offizierschule der Luftwaffe.      red

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