Bevor es auf den Rundgang durch das Quartier geht, begrüßt der derzeit amtierende Bürgermeister Herr Raff die Teilnehmer.
Christian Maurer/fotolia.de
Fürstenfeldbruck - Zu einer abendlichen Entdeckungstour lädt das Klimaschutzmanagement des Landkreises Fürstenfeldbruck in Zusammenarbeit mit der Stadt Fürstenfeldbruck ein. Am 16. Februar gibt es im Stadtteil Fürstenfeldbruck West rund um die Kirche St. Bernhard einen Thermografie-Spaziergang, der Wärmelecks an Gebäudehüllen mittels Infrarotbilder sichtbar macht. Hauseigentümer können ihr Haus für die Erstellung der Wärmebilder anmelden, interessierte Bürgerinnen und Bürger sind als Teilnehmer herzlich eingeladen.
Bevor es auf den Rundgang durch das Quartier geht, begrüßt der derzeit amtierende Bürgermeister Herr Raff die Teilnehmer im Forum 31, Heimstättenstraße 31. Anschließend führt der Spezialist, der zertifizierter Thermograph und Energieberater ist, in die Beurteilung von Wärmebildern kurz ein. Nach der Theorie folgt die Praxis: Gemeinsam werden einige der angemeldeten Häuser durch eine Wärmebildkamera begutachtet. Dabei fallen sofort Wärmebrücken ins Auge – Stellen an der Hausfassade, an denen viel Wärme verloren geht. Der Thermograph erklärt deren Zustandekommen und gibt Tipps zur energetischen Sanierung des Gebäudes. Die Tipps sind auch für ähnlich gebaute Häuser gültig. Deswegen werden die begutachteten Häuser im Vorfeld entsprechend ausgewählt. Erste Umsetzungen können meist auch relativ günstig in Eigenleistung erbracht werden, wie etwa einfache Dämm-Maßnahmen.
Die Wärmebildaufnahmen lassen Schwachstellen erkennen, können aber keine detaillierte Bauteil- und Materialuntersuchung ersetzen, wie sie für eine umfangreiche energetische Sanierung eines Hauses nötig sind. Die Bilder geben einen guten ersten Eindruck über den energetischen Zustand des Gebäudes.Sollten die Witterungsverhältnisse ungünstig sein, muss der Thermographie-Rundgang leider abgesagt werden. Denn aussagekräftige thermographische Bilder sind nur bei niedrigen Außentemperaturen möglich. Die angemeldeten Hausbesitzer werden rechtzeitig informiert.
Interessierte Hausbesitzer, die im Fürstenfeldbrucker Westen rund um St. Bernhard wohnen (siehe Karte), können sich bis zum 13. Februar bei Klimaschutzmanagerin Monika Beirer unter 08141 / 519-342 anmelden, Treffpunkt ist am 16. Februar um 18.00 Uhr im Forum 31 (Heimstättenstraße 31). Die Teilnahme ist kostenlos. Die Route ist abhängig von der Lage der einzelnen Gebäude und wird kurzfristig festgelegt. Weitere Informationen zum Thermographie-Rundgang gibt es auch auf www.lra-ffb.de unter „Bau und Umwelt – Klimaschutzmanagement“.
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Fürstenfeldbruck – Seit 1. April ist es amtlich: Die B2 führt jetzt über die Oskar-von-Miller-, die Fürstenfelder- und die äußere Schöngeisinger Straße.

Puchheim – Die Stadt Puchheim und der Puchheimer Umweltbeirat veranstalten am Sonntag, 20. September, von 11 bis 17 Uhr am Grünen Markt den diesjährigen Puchheimer Ökomarkt.

Maisach – Ein Tierheim wird dringend im Landkreis Fürstenfeldbruck benötigt. Darin sind sich 17 von 23 Kommunen des Landkreises einig. Die Gemeinde Maisach würde ein geeignetes Grundstück zur Verfügung stellen.

Türkenfeld - Der Landkreis Fürstenfeldbruck ist seit dem 6. März 2026 offiziell Teil der bundesweiten Initiative „Region der Lebensretter“.

Olching – Jetzt beginnt beim Vogelnotruf in Olching wieder die Hochsaison der Jungvögel in Not. Dann kommen täglich neue hilflose Piepmätze, die von Hand aufgezogen werden müssen.

Gilching – Der neue Bürgermeister von Gilching heißt Stefan Siegl. Der 49-jährige Kandidat der Freien Wähler gewann die Stichwahl mit 66 % gegen den CSU-Kandidaten Roland Schrafstetter, der auf 34 % der Stimmen kam. Die Wahlbeteiligung lag bei 53,4 %. Wobei es von Beginn der Auszählung an eindeutig war, wohin der Wählerwille tendiert.

Landkreis – Nach drei Jahrzehnten fest im Amtssitz wurde der 63-jährige Thomas Karmasin (CSU), Jurist und u. a. auch Präsident des Bayerischen Landkreistags, erneut für weitere sechs Jahre als Landrat gewählt.

Fürstenfeldbruck – Bis zum Jahr 1974 war der 21. ein besonderer Geburtstag, man hatte Grund zu feiern, man wurde volljährig. Obwohl also der 21. Geburtstag eigentlich kein besonderer mehr ist, trafen sich am 20. März im Pfarrheim St. Bernhard an die 50 Frauen, um mit einem stimmungsvollen Fest den 21. Geburtstag des Frauentreffs zu feiern.