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Fürstenfeldbruck – Am Samstag setzten knapp 100 Bürger ein Zeichen gegen Rechts. Sie hatten sich spontan zu einer Gegendemo gegen die Versammlung der Partei „III. Weg“ zusammengefunden.
Eine Gruppe von ca. 30 Personen der Partei demonstrierte gegen die Asylunterkunft im Fliegerhorst. Der Integrationsreferent der Stadt Willie Dräxler hatte erst kurzfristig von der genehmigten Demonstration erfahren und Freitagnacht eine Rundmail losgeschickt. Am Samstagvormittag kam dann Bewegung ins Spiel, es wurden schnellstmöglich alle engagierten Brucker informiert, dass eine spontane Gegendemo geplant ist. Margot Simoneit (Sprecherin des Bündnisses „Bruck ist bunt“) und Stadtrat Jan Halbauer sind mit der Brucker Polizei in Kontakt getreten und haben vor Ort eine spontane Gegendemo angemeldet. Nachdem sich anfangs erst 30 Brucker zur Gegendemo trafen, wuchs die Menge der engagierten Demokraten zügig auf etwa 100 Menschen an, die dem „III. Weg“ gezeigt haben, dass er hier nicht willkommen ist.
Jan Halbauer „Ich bin sehr froh, dass wir es geschafft haben in so kurzer Zeit eine spontane Gegendemo zu organisieren und dem „III. Weg“ sehr deutlich gezeigt haben, dass Fürstenfeldbruck eine bunte, vielfältige Stadt ist und das rechtsradikales Gedankengut in Bruck keine Chance hat. Der „III. Weg“ ist eine verfassungsfeindliche Organisation und deshalb ist es wichtig, dass die demokratischen Kräfte in Bruck zusammenarbeiten, wenn sich mehr als ein Dutzend Spinner aus Altötting mit Megaphon und Standarten in unserer schönen Innenstadt versuchen breit zu machen.“
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