Voller Tatendrang: Die Coca-Cola-Mitarbeiter mit „Einsatzleiter“ David Nowak (links) auf dem Spielplatz in der Abt-Anselm-Staße.
ak
Fürstenfeldbruck – Ärmel hochgekrempelt! An diesem kühlen Oktobermorgen ist auf dem städtischen Spielplatz an der Abt-Anselm-Straße der Tatendrang der Anwesenden fast greifbar. Im Rahmen des firmeninternen Aktionsmonats „Nachhaltigkeit“ bei der Coca-Cola-Erfrischungsgetränke AG packten die Mitarbeiter bei der Aufwertung des Spielplatzes mit an. Da werden die Wege gefegt, Sandgruben getunt und Spielgeräte auf Hochglanz gebracht. Wer mitmachen wollte, konnte sich melden – und so griffen Verwaltungsangestellte genauso zu Schaufel und Rechen, wie Produktionsmitarbeiter oder Azubis.
Unter Leitung des Coca-Cola PR-Koordinators David Nowak und unter Aufsicht des städtischen Bauhofes wurde um neun Uhr morgens losgelegt. Im Laufe des Tages statteten auch Coca-Cola-Betriebsleiter Dr. Sven Boomgaarden und OB Sepp Kellerer den fleißigen Helfern einen Besuch ab.
Hintergrund dieser Aktion: Im Frühjahr des vergangenen Jahres hatte Fanta zusammen mit dem Deutschen Kinderhilfswerk und dem TÜV Rheinland die „Fanta Spielplatz-Initiative“ ins Leben gerufen, um mehr Raum für kreatives und sicheres Spielen zu schaffen. Auf vielen bestehenden Spielplätzen ist dies nicht immer uneingeschränkt möglich. Da oftmals die finanziellen Mittel für notwendige Sanierungen knapp sind, rief die Initiative im Frühjahr 2012 bundesweit Träger öffentlich zugänglicher Spielplätze dazu auf, sich um einen Sanierungszuschuss zu bewerben. Über 230 Spielplatz-Bewerbungen waren eingereicht worden. Im öffentlichen Voting auf dem Fanta Facebook-Profil konnten User für ihren Lieblings-Kandidaten stimmen. Die Resonanz war enorm: 148.653 Stimmen wurden in den drei Monaten an die über 230 Spielplätze verteilt. Die 20 Spielplatz-Bewerber mit den meisten Stimmen erhielten einen Sanierungszuschuss in Höhe von jeweils 5.000 Euro. Leider war Fürstenfeldbruck damals nicht unter den „Top 20“. Und so erklärte sich Coca-Cola im vergangenen Jahr bereit, im Rahmen des „Nachhaltigkeitsmonats“ auf den Spielplatz in der Abt-Anselm-Straße kräftig Hand anzulegen. Mit der diesjährigen Aktion sollte daran angeknüpft werden.
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Gilching – Igel gehören zu den bekanntesten und beliebtesten Wildtieren in unseren Gärten. Doch ihre Lebensräume werden zunehmend durch Zäune, Mauern und versiegelte Flächen zerschnitten. Oft reichen schon wenige Zentimeter, um den Tieren den Weg auf ihrer nächtlichen Suche nach Nahrung und Unterschlupf zu versperren.

Germering – Die Regierung von Oberbayern und die Bayernwerk Netz GmbH haben den TSV Unterpfaffenhofen-Germering mit dem Bürgerenergiepreis Oberbayern für sein herausragendes bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet.

Fürstenfeldbruck – Für ihren außergewöhnlichen Einsatz für Kinder, Jugendliche und Familien wurden Rosmarie Ehm und Karl Heinz Theis vom Kreisverband Fürstenfeldbruck des Deutschen Kinderschutzbundes mit der silbernen Ehrennadel des Bundesverbandes ausgezeichnet.

Fürstenfeldbruck – Die Brucker Kulturnacht zur nächtlichen Stunde ist eine fest etablierte sommerliche Institution im regionalen Veranstaltungsjahr. Zahlreiche Besucher*innen bestätigen dies jährlich aufs Neue. Und so locken auch 2026 wieder zahlreiche Spielstätten Groß und Klein mit sorgfältigem Programm.

Fürstenfeldbruck – Seit Anfang März ist die Ersthelfer-App „Region der Lebensretter“ in den Landkreisen Dachau, Fürstenfeldbruck und Starnberg erfolgreich im Einsatz.

Fürstenfeldbruck – Ab Juli werden die Straßen der Stadt Fürstenfeldbruck im Rahmen einer umfassenden Zustandserfassung durch ein Ingenieurbüro aus Erfurt untersucht. Hierdurch können notwendige Sanierungs- und Unterhaltungsmaßnahmen frühzeitig erkannt sowie öffentliche Mittel gezielt und wirtschaftlich eingesetzt werden.

Eichenau – Insgesamt 22 neue Stromgeneratoren wurden von der Gemeindeverwaltung Eichenau für ihre ukrainische Partnergemeinde Wischgorod beschafft und zeitnah geliefert.

Gilching – Überraschend und für Bernhard Feilzer schwer nachvollziehbar: Bei der Wahl zum neuen Senioren-Beirat er als langjähriges Mitglied im Seniorenbeirat schlichtweg abgehängt.