Die bayerische Gesamtwirtschaft hat im Jahr 2020 nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik einen deutlichen Einbruch erlebt. Das Bruttoinlandsprodukt nahm real um 5,5 Prozent ab. Damit erlebte Bayern nach zehn Jahren des wirtschaftlichen Aufschwungs die stärkste Rezession seit Kriegsende.
Das bayerische Bruttoinlandsprodukt fällt 2020 um 5,5 Prozent
stevepb/pixabay.com

Landkreis - Die bayerische Gesamtwirtschaft hat im Jahr 2020 nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik einen deutlichen Einbruch erlebt. Das Bruttoinlandsprodukt nahm real um 5,5 Prozent ab. Damit erlebte Bayern nach zehn Jahren des wirtschaftlichen Aufschwungs die stärkste Rezession seit Kriegsende. Dieser Rückgang stand in engem Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie. Besonders betroffen war das Verarbeitende Gewerbe, dessen Bruttowertschöpfung um 11,6 Prozent abnahm. Abkoppeln vom allgemeinen Negativtrend konnte sich nur das Baugewerbe. Hier stieg die Bruttowertschöpfung um 3,0 Prozent.

Nach einem zehnjährigen Aufschwung endete 2020 das Wachstum der bayerischen Volkswirtschaft abrupt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik meldet, nahm das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Bayern im Jahr 2020 um 5,5 Prozent ab, so stark wie noch nie seit dem Ende des 2. Weltkriegs. Dieser Einbruch steht in engem Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung von Covid-19. Besonders deutlich sank die Bruttowertschöpfung mit einem Minus von 11,6 Prozent im Verarbeitenden Gewerbe. Hier hatte es bereits im Vorjahr eine Abnahme um 2,5 Prozent gegeben.

In den Dienstleistungsbereichen gab es einen Rückgang um 4,6 Prozent und in der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei um 0,3 Prozent. Einen Anstieg der Bruttowertschöpfung gab es lediglich im Baugewerbe mit 3,0 Prozent. In Deutschland insgesamt nahm das Bruttoinlandsprodukt 2020 real um 4,9 Prozent ab. Damit fiel die Rezession im Bund etwas geringer aus als in Bayern. Dies lag vor allem an der im Vergleich zu Bayern geringeren gesamtwirtschaftlichen Bedeutung des Verarbeitenden Gewerbes. Der Abschwung fiel in Ostdeutschland mit -4,0 Prozent niedriger aus als in Westdeutschland mit -5,1 Prozent (jeweils ohne Berlin betrachtet). Auch dies dürfte überwiegend mit dem in den neuen Bundesländern niedrigeren Anteil des Verarbeitenden Gewerbes zusammenhängen.

Kategorie
Tags

Das könnte Sie auch interessieren

Ein Familienunternehmen macht von sich reden

Bad Aibling – Was haben moderne Medizintechnik, innovative Industrieanlagen und hochpräzise Messgeräte gemeinsam? Die Antwort findet sich oft in einem unscheinbaren Gewerbegebiet zwischen München und Rosenheim. Dort hat sich Sepptronic als inhabergeführtes Familienunternehmen einen Namen in der Elektronikbranche gemacht.

Dynamische Marktentwicklung in der Metropolregion

Die Immobilienpreise in München und den angrenzenden Landkreisen befinden sich weiterhin auf hohem Niveau. Besonders der Münchner Osten entwickelt sich dabei zu einem stark nachgefragten Gebiet für Wohnimmobilien.

Tradition trifft Moderne in der Rosenheimer Manufaktur

Im beschaulichen Rosenheim, nur eine Autostunde von Fürstenfeldbruck entfernt, hat sich eine kleine Manufaktur einen Namen gemacht, die bayerische Tradition mit zeitgemäßem Design verbindet.

Der erste Eindruck zählt – Sauberkeit als Visitenkarte

Ein gepflegtes Geschäftsumfeld sendet wichtige Signale an Kunden und Geschäftspartner. Betriebe in Fürstenfeldbruck, Germering und dem Münchner Umland wissen um die Bedeutung eines einwandfreien Erscheinungsbildes. Saubere Räumlichkeiten vermitteln Professionalität und Wertschätzung gegenüber allen, die das Unternehmen betreten.

Schnelle Hilfe bei Glasschäden seit Jahrzehnten

Ein kleiner Stein auf der Autobahn, ein lautes Knacken und schon ist es passiert: Ein Steinschlag ziert die Windschutzscheibe. Was für viele Autofahrer zunächst wie eine Katastrophe wirkt, ist für erfahrene Fachbetriebe Routine.

Feuchte Keller als wiederkehrendes Problem in Fürstenfeldbruck

Hausbesitzer in Fürstenfeldbruck und Umgebung kennen das Problem nur zu gut: Nach starken Regenfällen steht plötzlich Wasser im Keller oder feuchte Flecken breiten sich an den Wänden aus. Gerade in älteren Gebäuden in Germering, Puchheim oder Olching zeigen sich diese Symptome besonders häufig.

Expansion eines bewährten Handwerksbetriebs in die Region

Die Nachfrage nach qualifizierten Handwerkern im Sanitärbereich steigt kontinuierlich. Besonders im Landkreis Fürstenfeldbruck suchen Eigenheimbesitzer vermehrt nach zuverlässigen Partnern für Modernisierungsprojekte. Das Unternehmen Tolle Bäder reagiert auf diese Entwicklung und erweitert seinen Tätigkeitsbereich.

Fürstenfeldbruck – Großer Erfolg für die Fürstenfelder Gastronomie & Hotel GmbH: Die Auszubildende Annabell König hat bei den Bayerischen Jugendmeisterschaften in den gastgewerblichen Berufen den ersten Platz in der Kategorie Küche belegt.