– Am Samstag, 14. Oktober, 20 Uhr,  machen die Jungs von Django 3000 auf Ihrer AliBabo-Herbsttour Station im Stockwerk (Oppelnerstraße 5, Gröbenzell) und werden ihr Publikum mit unverwechselbarem, partytauglichen Gypsysound zum Feiern und Tanzen anfeuern.
Unverwechselbarer bayerischer Gypsysound zum Feiern und Tanzen
Mike Heider

Gröbenzell – Am Samstag, 14. Oktober, 20 Uhr,  machen die Jungs von Django 3000 auf Ihrer AliBabo-Herbsttour Station im Stockwerk (Oppelnerstraße 5, Gröbenzell) und werden ihr Publikum mit unverwechselbarem, partytauglichen Gypsysound zum Feiern und Tanzen anfeuern.
 

Die bayerischen Gypsys von Django 3000 rocken seit nunmehr zehn Jahren auf großen und kleineren Bühnen der Welt. Ihr unverwechselbarer Gypsysound bringt von Indien über Russland bis Südkorea jeden zum Tanzen, der nicht gerade an einer Hüftdysplasie leidet. Die vier Babos, vier undurchschaubare Gschäfltmacher, sind unter dem Motto „scheiß da nix, dann feid da nix“ wieder unterwegs und feiern das Leben. Ihre Konzerte reißen aus dem Alltag und man findet sich mit den vier Gypsybajuwaren am Lagerfeuer wieder. Hier darf man sich ausleben – ohne Grenzen, ohne Scham, einfach nur „wuid und laut“. Mit dem Song „Heidi“ gelang den Djangos der Durchbruch und sie wurden weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Jetzt, mit „AliBabo“, bekommt die „Heidi“ ihren langersehnten, tanzwütigen Partner. „Er schüttelt si, bringt an Bodn zum Bebn, zittert wia a Schlang, ko mit de Fiaß ‚High five‘ gebn. Des is da Ali, AliBabo“. Ein ungleiches Paar, das ein gemeinsames Motto verfolgt: „Danz di frei!“
 

„Back to the roots“ beschreibt das neue Album „AliBabo“ ganz wunderbar. Die vier musikalischen Strizzis besinnen sich auf ihre Anfänge. Bei treibenden Balkan-Beats, erdigem Gitarren-Rock’n’Roll, lässigem Gypsy-Swing und teuflisch-melodischen Geigensoli spürt man regelrecht ein Brennen unter den Zehennägeln. „I schoit mei Hirn aus, foig meim Gfui, träum vo da Ruah vom blädn Spui“ heißt es im Song „Mashalla“.
Und das darf ernst genommen werden. „Aufm Fensterplatz durch d’Höll“ trifft zielsicher den neuen alten Kurs und reiht sich ein in die Morbidität von „Da Wuide und da Deife“. Es riecht nach Gitanes ohne Filter und klingt nach verwegenen ungarischen Straßenmusikern in bester Manier. Dabei gibt Sänger Kamil Müller mit seiner whiskygetränkten slowako-bayerischen Reibeisenstimme den letzten Schliff und befeuert sein Publikum auf der Tanzfläche.

 

Im Song „I kimm vorbei“ brettern die Gypsyrocker um die Welt, gönnen sich und der großen Liebe dabei nur eine kurze Verschnaufpause: „I kimm vorbei, aber ewig ko i ned bleibn, i mua weida, hob an Plan für uns zwoa“ heißt es da. Eine vielversprechende Liebeserklärung.
Wobei man sich bei diesen musikalischen Stenzen nie ganz sicher sein kann. Schließlich ist die ganze Welt ihr Zuhause und genetisch sind die Jungs nicht gerade weit vom jungen Monaco Franze entfernt: chronisch abenteuerlustig durchs Leben strawanzend, unstet, nicht ganz ungefährlich, aber verteufelt charmant.
Inspiriert von ihrem ersten Tonträger setzen die Jungs auf maximalen Zappelalarm und geben deutlich zu verstehen, wie sich partytauglicher Gypsysound anhören muss: Direkt ins Herz, in d’Fiaß, authentisch und mit klaren Worten.

Tickets gibt es zu 29,50 Euro unter anderem bei Amper-Kurier Tickets in der Hasenheide 11 in Fürstenfeldbbruck.

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