Martin Smolinski auf dem Siegerpodest.
Martin Smolinski auf dem Siegerpodest.
ak
Olching/Auckland - Unglaubliches hat sich in Neuseeland zugetragen: Martin Smolinski hat den ersten Speedway Grand Prix der neuen Saison in Auckland (Neuseeland) gewonnen und ein wahres Motorsportmärchen geschrieben.
Als Außenseiter und ohne großen Druck ging er Olchinger in seinen ersten Speedway Grand Prix und schockte nicht nur die gesamte Weltelite vor Ort, sondern auch die gesamte Speedwaywelt! Mit insgesamt zehn von 15 möglichen Punkten sorgte Smolinski bereits in den Vorläufen für Aufsehen und zeigte eine fabelhafte Leistung auf der für ihn komplett unbekannten Bahn in Auckland und zog somit ins Halbfinale des Neuseeland GP’s ein, in dem die besten acht Fahrer des Tages die vier Tagesfinalisten ermittelten. Mit einem zweiten Rang hinter dem Polen Krysztof Kasprzak zog Smolinski dann ins Finale der Tagesbesten ein und hier sollte die unglaubliche Geschichte des Martin Smolinski seinen Lauf nehmen.
Als Letzter musste sich Smolinski mit dem schlechten äußeren Startplatz begnügen und von der Außenbahn ins Rennen gehen. Nach dem Start gingen Nicki Pedersen (Dänemark), Krysztof Kasprzak (Polen) und Fredrik Lindgren in Führung und Smolinski hatte das gesamte Feld vor sich. Nachdem der Bayer zwei Runden hinter den Führenden hergefahren war, ohne jedoch abgeschlagen zu sein, konnte er in der dritten Runde eine Attacke auf den Dritten Fredrik Lindgren starten und sich den dritten Platz schnappen. In der letzten Runde setzte Smolinski alles auf eine Karte und griff die beiden Führenden innen an und in seiner unnachahmlichen Art konnte er die Führung ergattern und als Erster die Ziellinie kreuzen. “Hammer, Hammer, Hammer: Ich bin einfach nur geflasht. Es ist ein Traum, ein Auftakt wie er besser nicht hätte sein können und ich denke nun hat auch der Letzte verstanden, dass ich mit der Weltspitze mithalten kann. Einmal mehr haben nur die Wenigsten an mich geglaubt und daher ist es umso schöner! Mein Material ist hervorragend, die Tornado-Aggregate sind perfekt auf mich abgestimmt und mein Team leistet super Arbeit. Mein Weg hat mich bestätigt, wir werden nun hoch konzentriert weiter arbeiten und versuchen uns auch für den Grand Prix in Bydgoszcz perfekt vorzubereiten“, beschreibt der überwältige Sieger nach seinem Husarenritt am anderen Ende der Welt. Martin Smolinski ist durch den Sieg in Neuseeland nicht nur Deutschlands erster permanenter Grand Prix Fahrer, er ist nun auch zeitgleich Deutschlands erster Grand Prix Sieger was nach dem Weltmeistertitel von Egon Müller 1983 wohl die größte Leistung eines deutschen Speedwaypiloten aller Zeiten sein dürfte.
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