Über 200 Teilnehmer trafen sich auf dem Nöscherplatz
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Olching – Bessere Anerkennung, höhere Tarif-Eingruppierungen, Ballungsraumzulage: dafür gingen am vergangenen Dienstagnachmittag, 19. Mai, die Erziehe/rinnen in Olching bei einem kleinen Demonstrationszug auf die Straßen, denn in diesem Bereich liegt nach wie vor noch vieles im Argen. Trotz Regenwetter hatten sich nicht nur die rund 40 Erzieherinnen der städtischen Kindertagesstätten, sondern auch viele aus katholischen und evangelischen Einrichtungen sowie zahlreiche solidarische Eltern, Kinder und andere Sympathisanten versammelt und zogen gemeinsam vom S-Bahnhof in Richtung Nöscherplatz. Sie führten Plakate und Spruchbänder mit sich mit originellem Wortlaut wie: „Ver.dienst du schon oder arbeitest du (noch) in der Kita?“
Der nach Olching gekommene Verdi-Geschäftsführer München & Region, Heinrich Birner, freute sich darüber, dass ein derartiger Arbeitskampf auch vor den Toren Münchens stattfinde. Schließlich würden die Erzieher heutzutage nicht nur reine Bastelarbeiten erledigen, sondern hätten einen anspruchsvollen pädagogischen Job, der eine Gleichstellung mit Grundschullehrern rechtfertige. Auch Olchings Bürgermeister, Andreas Magg (SPD), ließ sich blicken – obwohl als Arbeitgeber eigentlich auf der Gegenseite – er brachte seine Wertschätzung und stellvertretend die seiner Stadtratskollegen zum Ausdruck. Ihm seien in Sachen Entscheidung jedoch leider die Hände gebunden, er hoffe aber auf eine schnelle und gute Verbesserung der Situation. red
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