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Geiselbullach - Nach der Indienststellung des neuen HLF im vergangenen Jahr, stand für die Feuerwehr Geiselbullach eine weitere strukturelle Veränderung ins Haus, dieses Mal nicht technischer, sondern personeller Art.
Nach zwölf Jahren beendet Tim Pelzl sein Amt als erster Kommandant und übergibt das Zepter an seinen Nachfolger. Die Gründe, sich nicht erneut zur Wahl zu stellen, sieht er vor allem im privaten Bereich. "Eine solche Aufgabe mit zwei kleinen Kindern und einer berufstätigen Frau voll auszufüllen, ist nahezu unmöglich.", begründet er seine Entscheidung. Etwa ein Jahr zu vor war auch der langjährige stellvertretende Kommandant Christoph Braun aus den gleichen Gründen zurückgetreten.
Für die Feuerwehr Geiselbullach hat sich in den vergangenen zwölf Jahren viel verändert, ein neues Feuerwehrgerätehaus, die Indienststellung von insgesamt vier Einsatzfahrzeugen und eine unglaubliche Zahl von weit über 1.000 Einsätzen. Tim Pelzl hat als Kommandant einen Großteil dieser Entwicklungen mit getragen und doch "ist einer alleine nicht die Feuerwehr, das sind nur wir alle gemeinsam", betont er immer wieder. Den Respekt und die Anerkennung der Mannschaft hat er sich durch sein Engagement, sein Fachwissen und seine langjährig unter Beweis gestellten Führungsqualitäten in jedem Fall verdient.
Besonders erfreute zeigte sich Pelzl und auch der als Wahlleiter eingesetzte Bürgermeister Andreas Magg, dass sich in diesem Jahr gleich zwei Kandidaten bereit erklärt hatten, sich für die Aufgabe der Leitung zur Verfügung zu stellen. Am Ende ist das Ergebnis knapp, aber entscheidend. Mit 26 zu 22 Stimmen wird Dennis Reiter, der in der Feuerwehr Geiselbullach als Jugendwart und Gruppenführer tätig war, zum neuen ersten Kommandanten gewählt. Als symbolische Geste übergibt der alte dem neuen Kommandant noch am selben Abend die Kennzeichnungen für Helm und Einsatzjacke und das Diensttelefon.
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