Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder taufte zusammen mit der Regionalbischhöfin Susanne Breit-Keßler freitagmittag das neue Schiff der Ammerseeflotte
Finanzministerium/Schmidhuber
Inning/Stegen - Verstärkung für die weiß-blaue Flotte: Das MS UTTING ist das 34. Schiff der Bayerischen Seenschifffahrt GmbH. Das Vorgängerschiff mit gleichem Namen war im Februar spektakulär auf eine Eisenbahnbrücke in München transportiert worden. „Das moderne Fahrgastschiff mit klassischen Linien fügt sich nahtlos in das historische Flottenbild am Ammersee ein. Das neue Schiff kostete rund 5,4 Millionen Euro. Die Investition für den Ersatz des ausgemusterten Vorgängerschiffs trägt die Bayerische Seenschifffahrt allein“, teilte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Taufe des neuen Fahrgastschiffs am Freitag in Utting mit. Das Schiff wurde in der Lux-Werft in Niederkassel bei Bonn gebaut. Der komplette Innenausbau erfolgte in der Werft in Stegen. Die Bayerische Seenschifffahrt hat seit dem Jahr 2000 insgesamt rund 31,6 Millionen Euro in den Schiffspark an allen vier Seen investiert. Dabei sind nicht nur die Schiffe, sondern auch Datenverbindungen auf dem neuesten Stand. An allen Seen ist freies BayernWLAN verfügbar. Die Flotte auf dem Ammersee verfügt nun wieder über vier Schiffe, darunter zwei Raddampfer. Das neue Schiff  taufte Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler auf dem Namen der Patengemeinde Utting. Die Schifffahrt auf dem Ammersee hat eine lange Tradition. Im Jahr 1877 erhielten zwölf lokale Bürger die Erlaubnis für den Schifffahrtsbetrieb. Der Bayerische Staat erwarb die Schifffahrt auf dem Ammersee vor genau 111 Jahren im Jahr 1906 für 110.000 Gulden und unterstellte sie der Königlich Bayerischen Staatseisenbahn. Seit 20 Jahren, seit 1997, ist die Schifffahrt Ammersee ein Betriebsteil der damals neu gegründeten Bayerischen Seenschifffahrt GmbH.
 
Die Bayerische Seenschifffahrt GmbH mit Sitz in Schönau am Königssee ist mit 34 Motorschiffen und etwa 160 MitarbeiterInnen eine der größten Binnenschifffahrten Deutschlands. In den letzten fünf Jahren haben insgesamt über 6,8 Millionen Passagiere auf allen vier Seen eine Seereise mit der weiß-blauen Flotte unternommen. Bei einem Gesamtumsatz von nahezu 66 Millionen Euro wurde ein Gesamtgewinn von rund 5,3 Millionen Euro erzielt. Die Bayerische Seenschifffahrt erwirtschaftet regelmäßig Überschüsse, sehr zur Freude des Finanzministers.   Im vergangenen Jahr wurde die größte Investition der Seenschifffahrt „an Land“ abgeschlossen – die neue Werftanlage in Starnberg. Ferner wurden am Ammersee die Stege in Inning/Stegen und Buch renoviert. In den Schiffspark wurden seit 2000 durch teilweise Sanierungen und Neubauten von Schiffen Investitionen von ca. 31,6 Millionen Euro getätigt
 
Auf der MS UTTING können bis zu 500 Fahrgäste eine Fahrt auf dem Ammersee unternehmen. Es ist damit zusammen mit der RMS HERRSCHING das größte Schiff auf dem See. Die UTTING hat den größten Innenbereich und ist so auch für Feste und Feiern besonders gut geeignet. Das barrierefreie Schiff ist 50,80 m lang, 9,60 m breit und verfügt über einen Aufzug. Für Kinder gibt es eine Rutsche, die vom Oberdeck zum Hauptdeck führt. Ein Höchstmaß an Sicherheit bieten wasserdichte Schotten sowie Radar und Funk.
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