Bei dem Brand kamen keine Personen zu schaden
FFW Mammendorf
Mammendorf - Beim Winterdienst auf dem Schulparkplatz bemerkten Mitarbeiter des Bauhofs den Hausalarm in der Mehrzweckhalle und informierten den Hausmeister der Schule. Dieser stellte eine starke Rauchentwicklung innerhalb der Mehrzweckhalle fest, deren Quelle wohl aus dem Heizungsraum kam. Wegen der starken Rauchentwicklung konnte er aber keine weiteren Feststellungen machen. Der durch den Bauhofleiter telefonisch informierte Feuerwehrkommandant Christian Huber ließ sofort über die Leitstelle Fürstenfeldbruck die Feuerwehr Mammendorf alarmieren. Vor Ort stellten die Feuerwehrleute eine starke Rauchentwicklung in der Mehrzweckhalle fest, die aus dem Heizungsraum kommt, der sich auf Höhe der Tribünen befindet. Atemschutztrupps stellten im Heizungsraum einen Schwelbrand fest der sofort gelöscht werden konnte. Zusätzlich zum Brand trat jedoch auch Ammoniak aus, das als Kältemittel bei Wärmepumpen verwendet wird. Ammoniak ist ein Atemgift mit Reiz- und Ätzwirkung. Unter Atemschutz konnte die Leckage abgedichtet werden. Außerdem wurde das ganze Objekt Mehrzweckhalle, in der auch ein Behelfsklassenzimmer der Schule untergebraucht ist, mit Hochdrucklüfter entraucht und belüftet. Beim dem Brand gab es keine Personenschäden.
 
 
Eine sofort hinzugerufene Heizungsbaufirm installierte im Laufe des Tages eine Notheizung. Im Gegensatz zu vielen anderen Turnhallen im Landkreis Fürstenfeldbruck bleiben die Turnhalle, die Mehrzweckhalle und die neu errichte Sporthalle in Mammendorf weiterhin in Betrieb können von Vereine und Schule genutzt werden. Die winterlichen Witterungsverhältnisse und der Heizungsbrand hatten keine Auswirkungen auf den Betreib der drei Mammendorfer Turnhallen. Die Mehrzweckhalle, die neu gebaute Sporthalle, die alte Turnhalle sowie die Schule Mammendorf bilden einen zusammenhängenden Gebäudekomplex. Es gibt zwar eine Brandmeldeanlage in dem riesigen Gebäudekomplex der jedoch nur als Hausalarm konzipiert ist. Das heißt, wenn ein Alarm ausgelöst wird, wird nicht automatisch über die Integrierte Leitstelle die Feuerwehr alarmiert.  
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Gilching – Igel gehören zu den bekanntesten und beliebtesten Wildtieren in unseren Gärten. Doch ihre Lebensräume werden zunehmend durch Zäune, Mauern und versiegelte Flächen zerschnitten. Oft reichen schon wenige Zentimeter, um den Tieren den Weg auf ihrer nächtlichen Suche nach Nahrung und Unterschlupf zu versperren.

Germering – Die Regierung von Oberbayern und die Bayernwerk Netz GmbH haben den TSV Unterpfaffenhofen-Germering mit dem Bürgerenergiepreis Oberbayern für sein herausragendes bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet.

Fürstenfeldbruck – Für ihren außergewöhnlichen Einsatz für Kinder, Jugendliche und Familien wurden Rosmarie Ehm und Karl Heinz Theis vom Kreisverband Fürstenfeldbruck des Deutschen Kinderschutzbundes mit der silbernen Ehrennadel des Bundesverbandes ausgezeichnet.

Fürstenfeldbruck – Die Brucker Kulturnacht zur nächtlichen Stunde ist eine fest etablierte sommerliche Institution im regionalen Veranstaltungsjahr. Zahlreiche Besucher*innen bestätigen dies jährlich aufs Neue. Und so locken auch 2026 wieder zahlreiche Spielstätten Groß und Klein mit sorgfältigem Programm.

Fürstenfeldbruck – Seit Anfang März ist die Ersthelfer-App „Region der Lebensretter“ in den Landkreisen Dachau, Fürstenfeldbruck und Starnberg erfolgreich im Einsatz.

Fürstenfeldbruck – Ab Juli werden die Straßen der Stadt Fürstenfeldbruck im Rahmen einer umfassenden Zustandserfassung durch ein Ingenieurbüro aus Erfurt untersucht. Hierdurch können notwendige Sanierungs- und Unterhaltungsmaßnahmen frühzeitig erkannt sowie öffentliche Mittel gezielt und wirtschaftlich eingesetzt werden.

Eichenau – Insgesamt 22 neue Stromgeneratoren wurden von der Gemeindeverwaltung Eichenau für ihre ukrainische Partnergemeinde Wischgorod beschafft und zeitnah geliefert.

Gilching – Überraschend und für Bernhard Feilzer schwer nachvollziehbar: Bei der Wahl zum neuen Senioren-Beirat er als langjähriges Mitglied im Seniorenbeirat schlichtweg abgehängt.