Dr. Michel Kodom, Margret Kopp und Dr. Gerd Müller (von links).
ak
Maisach - Es ist ein symbolträchtiger Ort, an dem Bundesminister Dr. Gerd Müller Margret Kopp, die Vorsitzende der Maisacher Togohilfe, zum Jahresauftakt trifft. Die Kathedrale in Togos Hauptstadt Lomé wurde zur deutschen Kolonialzeit errichtet und in den 80er Jahren mit deutscher Unterstützung renoviert. Vor wenigen Tagen trafen sich dort der deutsche Entwicklungshilfeminister Dr. Gerd Müller, der das westafrikanische Land erstmals besuchte, Margret Kopp als Vorsitzende des Maisacher Vereins Aktion PiT-Togohilfe und Dr. Michel Kodom, Vorsitzender des togoischen Vereins Aimes Afrique. Die beiden Vereine arbeiten seit einem Jahr eng zusammen, um Ärzteeinsätze auf dem Land zu organisieren, wo die Menschen ansonsten keinerlei Zugang zu ärztlicher Hilfe haben. Mit Hilfe eines Zuschusses des Entwicklungshilfeministeriums konnten zwei Einsätze finanziert werden. Dr. Müller verfolgte mit großem Interesse die Erläuterungen über den erfolgreichen Verlauf dieses Projektes. Mit über 16.000 Behandlungen mittelloser Patienten und mit ca. 1.600 kostenlosen Operationen konnten die sowieso schon ehrgeizig hoch gesteckten Ziele sogar noch übertroffen werden. Dr. Kodom unterstrich außerdem die umfangreichen Aus- und Fortbildungsmaßnahmen für das lokale Gesundheitspersonal und die Sensibilisierungseffekte, die integrativer Bestandteil des Projektkonzepts sind. Dr. Müller war außerordentlich beeindruckt und sagte spontan zu, dass eine weitere Förderung des Projektes durch sein Ministerium auch für das Jahr 2016 wieder möglich ist. Margret Kopp freut sich, dass das neue Jahr wie schon im Vorjahr, als der Minister das Maisacher Togohaus in den ersten Januartagen besucht hatte, mit einem so positiven Auftakt beginnt.
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Fürstenfeldbruck – Beim diesjährigen Neujahrsempfang der Stadt im Veranstaltungsforum Fürstenfeld, bei dem traditionell ehrenamtlich engagierte Brucker mit einer Bürgermedaille ausgezeichnet werden, durfte auch die musikalische Umrahmung nicht fehlen: diesmal durch die Oldschool Bigband ehemaliger Graf-Rasso-Schüler.

Fürstenfeldbruck – Die Stadt Fürstenfeldbruck erfüllt weiterhin alle Kriterien der Fairtrade-Town-Kampagne und darf für weitere zwei Jahre den Titel „Fairtrade-Stadt“ tragen.

Fürstenfeldbruck – Dies ist eine Entscheidung historischen Ausmaßes für unsere Amperstadt, mit deutlichem Ergebnis. Am vergangenen Sonntag waren die Bürgerinnen und Bürger mittels Bürgerentscheid gefragt, wie die Zukunft der momentan noch durch die Stadt führenden B2 aussehen soll.

Gilching - Mit insgesamt 35 Kindern, 41 ehrenamtlichen sowie vier hauptamtlichen Mitarbeitern startete die „Integrationshilfe für ausländische Kinder und Jugendliche Gilching“ ins Geschäftsjahr 2024/25.

Fürstenfeldbruck – Der Bürgerentscheid „Zukunft der B2“ am Sonntag, den 18. Januar wird nach der neuen Satzung zur Durchführung von Bürgerbegehren und Bürgerentscheiden durchgeführt. Dies bedeutet einfach gesagt „Briefwahl für alle“.

Gröbenzell – Zum Jahresende haben die Malteser den Dienstältesten Notarzt ihrer Notarztgruppe für den Landkreis Fürstenfeldbruck in den Ruhestand verabschiedet.

Gilching – Am Bauhof der Gemeinde Gilching ist neuer Lebensraum für heimische Tierarten entstanden. An der Fassade sowie unter dem Dachüberstand wurden mehrere Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse angebracht.

Puchheim – Als große Hilfsorganisation unterzieht sich die Johanniter-Unfall-Hilfe jedes Jahr von neuem der Prüfung durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), um das renommierte DZI Spenden-Siegel zu erhalten. Nun wurde ihr dieses zum 21. Mal in Folge erteilt.