Elfriede Göller und ihre Töchter Anja Schuh sowie Ute Göller (v.l.).
ak
Jesenwang/Süpplingen - Nach 15 Jahren noch einmal ihre vielen Geschwister sehen. Es war ein lang gehegter Wunsch, der für Elfriede Göller jetzt wahr geworden ist. Der Wünschewagen der gemeinnützigen GmbH für mobile Dienste des Arbeiter-Samariter-Bundes München/Oberbayern machte es möglich und fuhr die Bewohnerin des Seniorenheims Jesenwang nach Süpplingen in Niedersachsen zu ihren Geschwistern.
Begleitet wurde die bettlägerige Seniorin von ihrer Tochter Ute Göller. Natürlich sei die Mutter sehr aufgeregt gewesen, berichtet die Tochter. Die Fahrt war zwar angenehm, aber lang und so wurde Elfriede Göller nach der Ankunft versorgt und schlafen gelegt. Am nächsten Tag traf sie sich mit vier Schwestern, auch ein Neffe und dessen Frau waren mit dabei. Es war ein rührendes Wiedersehen und „der Abschied war sehr tränenreich“, erzählte Ute Göller. Das Wiedersehen mit den Schwestern hat Elfriede Göller sehr gut getan. Sie ist wieder motiviert und genießt die schönen Spätsommertage jetzt im Rollstuhl sitzend im Garten des Seniorenheims.
Ohne den Wünschewagen hätte Elfriede Göller diese Reise aufgrund ihres Gesundheitszustandes wohl nicht unternehmen können. Denn der Wünschewagen ist ein umgebauter Krankentransportwagen. Er bietet moderne Technik in einer angenehmen Atmosphäre und ist speziell für die Bedürfnisse von schwerkranken Menschen ausgestattet. Qualifizierte Rettungs- und Pflegekräfte, psychosoziale Fachkräfte und Ärzte begleiten diese Wunschfahrten. Sie alle arbeiten ehrenamtlich und so finanziert sich der Wünschewagen auch durch Spenden. Genaue Informationen finden sie auf der Homepage unter www.wuenschewagen.de.
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