Am vergangenen Donnerstag organisierte der Interessenverein Gröbenzell (IVG) eine Demonstration zum Erhalt der Hexe
ak
Gröbenzell - Am vergangenen Donnerstag organisierte der Interessenverein Gröbenzell eine Demonstration zum Erhalt der Hexe, sowie dem geschichtsträchtigen Gebäude der ehemaligen Bahnhofsgaststätte in der Kirchenstraße. Mehr als 300 Menschen verschiedenen Alters folgten dem Aufruf zur Versammlung.  Am Abend fand eine Gemeinderatssitzung in den Räumen des Rathauses statt, zu der sich der Gemeinderat durch die Menschenmenge drängen musste. Vor der Sitzung eröffnete IVG-Vorstand Marina Kinzel die Demonstration mit klaren Worten zum Erhalt der Hexe. Sie stellte klar, dass die Hexe nicht nur für die Jugend in Gröbenzell, sondern für BürgerInnen jeden Alters ein beliebter Treffpunkt ist und als solcher erhalten werden muss. Auch Auch Anton Kammerl ergriff das Wort und plädierte in seiner Funktion als Jugendreferent für den Erhalt der Hexe. Desweiteren sprach sich Werner Urban von den Gröbenhütern gegen einen Abriss des Gebäudes aus. Er selbst sei zwar noch nie in der Hexe gewesen doch steht das Gebäude selbst für die Geschichte von Gröbenzell, was es wertvoll für die Gemeinde macht. Maximilian Rötzer von der Jungen Union, der vor einiger Zeit im Internet eine Petition zum Erhalt der Hexe ins Leben gerufen hatte, meldete sich ebenfalls zu Wort. Auch er betonte die Bedeutung des Gebäudes und des Lokals für die BürgerInnen von Gröbenzell und rief alle Anwesenden dazu auf, auf den Unterschriftenlisten auf Papier zu unterschreiben, da die Onlinepetition mit über 3.000 Unterschriften nicht aussagekräftig ist. Bereits im Vorfeld der Demonstration wurden bereits in kürzester Zeit 322 Unterschriften gesammelt, die Marina Kinzel in der aktuellen Viertelstunde, zu Beginn der Gemeinderatssitzung übergab. Marina Kinzel und Maximilian Rötzer trugen ihr Anliegen nun vor dem gesamten Gemeinderat vor. Hierbei wurden sie von zahlreichen Demonstranten, die in den Sitzungssaal gefolgt waren, mit Jubel unterstützt. Anschließend zogen die Demonstranten mit einem Fackelzug durch Gröbenzell bis zur Hexe, bei der die Demonstration beendet wurde.        Anna Urban
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Landkreis – Mit dem Start des regionalen Bikesharing-Systems „MyRadl“ sind die in den vergangenen Jahren im Landkreis Fürstenfeldbruck aufgebauten Mobilitäts- und Radpunkte jetzt vollständig ausgestattet.

Fürstenfeldbruck/Emmering – Bei wunderschönem Wetter war die Gedenkveranstaltung zur Feier des über 80 Jahre währenden Friedens in unserer Heimat sichtlich gelungen – musikalisch untermalt von der Stadtkapelle Fürstenfeldbruck.

Maisach – Bürgermeister Hans Seidl freut sich: Das lokale Freibad ist bereit für die Besucherschar. „Die Wassertemperatur ist angenehm warm“, gibt er zufrieden kund. Die Rutsche überzeugt das Gemeindeoberhaupt ebenfalls. Freibad-Referent Max Schmid (rechts) gibt ebenfalls grünes Licht. Diesen Donnerstag, an Christi Himmelfahrt, 14.

Puchheim – An einem seiner letzten Arbeitstage wurden Armin und Carola Beck im Haus der Begegnung von Erstem Bürgermeiste Norbert Seidl als „Beste Nachbarn“ ausgezeichnet. Die Ehrung fand in kleinem Kreis statt und wurde im Anschluss bei einer gemütlichen Runde mit Kaffee und Kuchen fortgesetzt.

Fürstenfeldbruck – Die Große Kreisstadt Fürstenfeldbruck und die Wohnungsbaugesellschaft im Landkreis Fürstenfeldbruck GmbH (WBG) haben nun den Vertrag für ein neues gemeinsames Wohnungsbauprojekt unterzeichnet.

Puchheim – Während der Pfingstferien gelten für das Puchheimer Schwimmbad, Gernerplatz 2, die nachstehenden Öffnungszeiten. Samstag, 23. Mai: 9 bis 16 Uhr, Sonntag, 24. Mai und Montag, 25. Mai: geschlossen, Dienstag, 26. Mai, Mittwoch, 27. Mai und Donnerstag, 28. Mai: 12 bis 19 Uhr, Freitag, 29. Mai und Samstag, 30. Mai: 9 bis 16 Uhr, Sonntag, 31.

Maisach – „Das ist ja eine wunderbare Aktion“, oder „Toll, was ihr da macht!“, lobten staunend einige Passanten, als sie Anfang Mai an der Maisacher Bahnunterführung vorbeikamen.

Olching – Die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt Fürstenfeldbruck warnt davor, in der Natur herumliegende tote Tiere oder anderes Verdächtiges wie z.B. Kadaverreste oder Köder anzufassen.