Die Fahrt war ein gesellschaftliches Ereignis, bei dem man sich schnell näherkam
Lele
Gilching – Es war der beste Marktsonntag seit langem, war unter anderem IT-Spezialist Werner Bischof überzeugt. Das lag zum einen am Kaiserwetter, das die Gilchinger verwöhnte. Aber auch an den zwei Shuttle-Bussen, die für unterhaltsame Rundfahrten zur Verfügung standen. Ziel des Gewerbeverbandes Gilching war es, erstmals die vom Ortszentrum fußläufig zu weit entfernten Geschäfte und Unternehmen ins Markttreiben mit einzubinden. Dazu hatte Manfred Herz die Idee, zwei historische Busse einzusetzen, die er zudem finanzierte.  Während der rote Doppeldecker mehr Richtung altes Gewerbegebiet und Brucker Straße unterwegs war, fuhr der stets voll besetzte gelbe US-Schulbus vom Rathaus über den Bahnhof, die Landsberger Straße bis zur alten Brauerei in Argelsried. Die Fahrt war ein gesellschaftliches Ereignis, bei dem man sich schnell näherkam. Zumal die Federung der Stoßdämpfer jede noch so kleine Unebenheit des Straßenbelags durch Schütteln und Rütteln an die rund 25 Passagiere weitergab. Bei jeder geschafften Kurve aber wurde Beifall geklatscht und ein Loblied auf den Fahrer, der sich Manfred nannte, angestimmt.  „Aufgepasst, jetzt kommt der Kreisverkehr. Wenn ihr gleichzeitig klatscht und mitsingt, dann fahre ich ihn zweimal durch.“  Die Begeisterung kannte keine Grenzen. „Ich bin jetzt schon zum zweiten Mal unterwegs und steige gleich in den Doppeldecker um“, schwärmte ein Fahrgast. Harald Schwab, dessen Ziel das Tanzzentrum an der Landsberger Straße war, wiederum meinte nur: „Setzen wir diese zwei Fahrzeuge als Ortsbusse ein, werden viele Menschen, die zum Einkaufen unterwegs sind, künftig ihre Autos zu Hause stehen lassen.“ LeLe
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