Moderator Martin Schmitt, Landrat Karl Roth, Bürgermeister Manfred Walter, Planer Prof. Horst Teppert und Architektin Sandra Baur.
ak
Gilching - Mitte der 1980er Jahre wurde das städtebauliche Konzept für die Gilchinger Ortsmitte in einem Wettbewerb entwickelt. Zwei Plätze, ein Marktplatz und ein Rathausplatz, verbunden durch eine Fußgängerzone, sollten das Zentrum gestalten. Durch die Errichtung des neuen Rathauses und die Fertigstellung des Rathausplatzes hat diese Vision nun ihre Vollendung gefunden. Nach 2-jähriger Bauzeit entstand ein multifunktionelles Gebäude mit 4000 Quadratmeter Nutzfläche für vielfache Verwendungsmöglichkeiten. Am heutigen Freitag wurde das neue Rathaus mit einem großen Festakt eröffnet. In einer spannenden und ungewöhnlichen Feier, moderiert von dem bekannten Entertainer Martin Schmitt, hielten Gilchings Bürgermeister Manfred Walter und Landrat Karl Roth jeweils eine bewegende Rede zum Bau des neuen Rathauses. Flankiert wurde die Feier von einer musikalischen Aufführung, von der kirchlichen Segnung und der Rede des Architekten Prof. Horst Teppert.
Das neue Dienstleistungszentrum der Gemeinde bietet rund 60 Arbeitsplätze für die Verwaltung sowie moderne Räumlichkeiten für die Bücherei. Ein zusätzlicher Trauungsbereich und ein moderner Sitzungssaal für den Gemeinderat sind ebenso entstanden, wie eine Wohnung für den Hausmeister. Die Außenstellen des Bauamtes, des Standesamtes, der Friedhofsverwaltung und des Archivs wurden aufgelöst und sind nun auch in den Räumen des Rathauses untergebracht. Der Veranstaltungssaal bietet Platz für 199 Zuschauer und beinhaltet eine professionelle Bühnen- und Medientechnik sowie Garderoben- und Cateringbereiche. Es werden dort Kultur- und Kleinkunstveranstaltungen sowie Ausstellungen präsentiert. Eingeweiht wird der Saal durch die Gilchinger Kunst- und Kulturwoche. Das Foyer, das den Veranstaltungsbereich und das Verwaltungsgebäude verbindet, bietet neben der Bürgerinformation ausreichende Aufenthaltsbereiche und Ausstellungsflächen.Der neue Rathausplatz und die neu gestalteten Freibereiche sorgen für eine hohe Aufenthaltsqualität im Umfeld des neuen Rathauses, Neben den großzügigen Grünbereichen ist ein neuer Gehweg vom Bahnhof zum Rathaus entstanden Das 17 Mio. € teure Projekt wurde innerhalb des Kosten- und Zeitbudgets realisiert.
Das neue Rathaus präsentiert sich der Öffentlichkeit im Rahmen des „Tages der offenen Tür“ am Sonntag, den 16. Oktober von 11 bis 17 Uhr. An diesem Tag können Gilchings Bürgerinnen und Bürger das neue Gebäude in Augenschein nehmen und einmal hinter die Kulissen des Rathauses sehen.
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Fürstenfeldbruck – Seit 1. April ist es amtlich: Die B2 führt jetzt über die Oskar-von-Miller-, die Fürstenfelder- und die äußere Schöngeisinger Straße.

Puchheim – Die Stadt Puchheim und der Puchheimer Umweltbeirat veranstalten am Sonntag, 20. September, von 11 bis 17 Uhr am Grünen Markt den diesjährigen Puchheimer Ökomarkt.

Maisach – Ein Tierheim wird dringend im Landkreis Fürstenfeldbruck benötigt. Darin sind sich 17 von 23 Kommunen des Landkreises einig. Die Gemeinde Maisach würde ein geeignetes Grundstück zur Verfügung stellen.

Türkenfeld - Der Landkreis Fürstenfeldbruck ist seit dem 6. März 2026 offiziell Teil der bundesweiten Initiative „Region der Lebensretter“.

Olching – Jetzt beginnt beim Vogelnotruf in Olching wieder die Hochsaison der Jungvögel in Not. Dann kommen täglich neue hilflose Piepmätze, die von Hand aufgezogen werden müssen.

Gilching – Der neue Bürgermeister von Gilching heißt Stefan Siegl. Der 49-jährige Kandidat der Freien Wähler gewann die Stichwahl mit 66 % gegen den CSU-Kandidaten Roland Schrafstetter, der auf 34 % der Stimmen kam. Die Wahlbeteiligung lag bei 53,4 %. Wobei es von Beginn der Auszählung an eindeutig war, wohin der Wählerwille tendiert.

Landkreis – Nach drei Jahrzehnten fest im Amtssitz wurde der 63-jährige Thomas Karmasin (CSU), Jurist und u. a. auch Präsident des Bayerischen Landkreistags, erneut für weitere sechs Jahre als Landrat gewählt.

Fürstenfeldbruck – Bis zum Jahr 1974 war der 21. ein besonderer Geburtstag, man hatte Grund zu feiern, man wurde volljährig. Obwohl also der 21. Geburtstag eigentlich kein besonderer mehr ist, trafen sich am 20. März im Pfarrheim St. Bernhard an die 50 Frauen, um mit einem stimmungsvollen Fest den 21. Geburtstag des Frauentreffs zu feiern.