An der Weßlinger Straße in Gilching kommt auf Höhe des Adolph-Kolping-Weg ein Fußgängerübergang hin
ak
Gilching  – An der Weßlinger Straße in Gilching kommt auf Höhe des Adolph-Kolping-Weg eine Querungshilfe hin. Dies beschloss der Verkehrsausschuss aufgrund eines Antrags aus der Bürgerschaft. Zudem soll bis hin zum Jugendhaus Tempo 30 angeordnet werden. Generell lobte Antragstellerin Kathrin Huber die vielen und auch aufwändigen Maßnahmen in der Gemeinde Gilching, die zur Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer in jüngster Zeit umgesetzt wurden. „Problematisch für alle Kinder aus dem Adolph-Kolping-Weg und aus dem Gilchinger Altdorf bleibt dagegen die Querung der Weßlinger Straße“, schreibt Huber. „Diese Straße ist am Morgen und am Nachmittag so stark befahren, dass selbst ältere Kinder die Straße nicht alleine queren können.“ Am Montag befasste sich der Verkehrsausschuss mit dem Thema. Zwar gebe dies laut Berechnungen des Verkehrs mit durchschnittlich „deutlich unter 1000 Fahrzeugen pro Stunde in Spitzenzeiten“ nicht her, stellte das Ingenieurbüro Dausch aus Germering fest. Dennoch seien Querungsanlagen unabhängig von der tatsächlichen Belastung zweckmäßig, „wenn regelmäßig mit schutzbedürftigen Fußgängern wie beispielsweise Kinder und älteren Menschen zu rechnen ist“. Unter anderem befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft das neue Pflegezentrum. Der Experte schlug die Maßnahme auf Höhe der vorhandenen Bushaltestelle vor. Die Baukosten schätzte er auf 34500 Euro. Wobei finanzielle Aufwendungen für eine eventuell erforderliche Anpassung der Entwässerung, sowie eine Ergänzung der Straßenbeleuchtung, der Entsorgung für belastendes Bodenmaterial oder eventuell notwendigen Grunderwerb nicht berücksichtigt wurden. Der Beschluss, die Maßnahme schnellstmöglich umzusetzen, fiel einstimmig. Allerdings fehlt noch die Zustimmung des Gemeinderats, der die Kosten innerhalb der Haushaltsberatenen für 2018 berücksichtigen muss. Beschlossen wurde am Montag außerdem, die Geschwindigkeit der Autofahrer in der Weßlinger Straße zwischen Staatsstraße und Jugendhaus auf 30 Stundenkilometer zu reduzieren.  Lele
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Landkreis – Laut Beobachtungen des NABU (Naturschutzbund Deutschland e. V.) ist heuer bundesweit ein Storchen-Rekordjahr zu verzeichnen, mit über 15.000 brütenden Paaren des Weißstorchs (Ciconia ciconia). Wie der Verband mitteilt, habe es seit Beginn der Aufzeichnungen noch nie mehr Brutpaare gegeben.

Fürstenfeldbruck – Vor kurzem feierte die stellvertretende Landrätin Martina Drechsler ihren 65. Geburtstag. Aus diesem Anlass hatte sie alle Gratulanten gebeten, auf persönliche Geschenke zu verzichten und stattdessen Spenden an das Hospiz Germering zu überweisen. Insgesamt 1.905 Euro sind so zusammengekommen.

Fürstenfeldbruck – Die stellvertretende Landrätin Martina Drechsler hat im Rahmen einer Feierstunde zusammen mit Kreisbrandrat Christoph Gasteiger zahlreiche Feuerwehrleute für ihre langjährige aktive Mitgliedschaft bei den Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Fürstenfeldbruck ausgezeichnet.

Fürstenfeldbruck – Die fünf westlichen Bezirke der Landeshauptstadt München und der Landkreis Fürstenfeldbruck haben sich zur Öko-Modellregion „Landkreis Fürstenfeldbruck – München West“ zusammengeschlossen.

Gilching – Igel gehören zu den bekanntesten und beliebtesten Wildtieren in unseren Gärten. Doch ihre Lebensräume werden zunehmend durch Zäune, Mauern und versiegelte Flächen zerschnitten. Oft reichen schon wenige Zentimeter, um den Tieren den Weg auf ihrer nächtlichen Suche nach Nahrung und Unterschlupf zu versperren.

Germering – Die Regierung von Oberbayern und die Bayernwerk Netz GmbH haben den TSV Unterpfaffenhofen-Germering mit dem Bürgerenergiepreis Oberbayern für sein herausragendes bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet.

Fürstenfeldbruck – Für ihren außergewöhnlichen Einsatz für Kinder, Jugendliche und Familien wurden Rosmarie Ehm und Karl Heinz Theis vom Kreisverband Fürstenfeldbruck des Deutschen Kinderschutzbundes mit der silbernen Ehrennadel des Bundesverbandes ausgezeichnet.

Fürstenfeldbruck – Die Brucker Kulturnacht zur nächtlichen Stunde ist eine fest etablierte sommerliche Institution im regionalen Veranstaltungsjahr. Zahlreiche Besucher*innen bestätigen dies jährlich aufs Neue. Und so locken auch 2026 wieder zahlreiche Spielstätten Groß und Klein mit sorgfältigem Programm.