„Ja, wo stellen wir denn künftig unseren Maibaum auf?“ Vor dieser Frage stand der Brauchtumsverein in Gilching. In der Ratssitzung am Dienstag erklärte Bürgermeister Manfred Walter:  „Der aktuelle Maibaumstandort im Altdorf kann mittelfristig nicht mehr genutzt werden, da der Grundstückseigentümer die Fläche anderweitig nutzen möchte.
„Ja, wo stellen wir denn künftig unseren Maibaum auf?“ Vor dieser Frage stand der Brauchtumsverein in Gilching.
Amper-Kurier

Gilching  – „Ja, wo stellen wir denn künftig unseren Maibaum auf?“ Vor dieser Frage stand der Brauchtumsverein in Gilching. In der Ratssitzung am Dienstag erklärte Bürgermeister Manfred Walter:  „Der aktuelle Maibaumstandort im Altdorf kann mittelfristig nicht mehr genutzt werden, da der Grundstückseigentümer die Fläche anderweitig nutzen möchte. Der nächste Maibaum wird im Jahr 2021 aufgestellt. Um alle baulichen Anlagen hierzu rechtzeitig im Jahr 2020 durchführen zu können ist es notwendig, zeitnah die Entscheidung für einen neuen Standort zu treffen.“ Geprüft wurden in Kooperation mit dem Verein neun Flächen, die in gemeindlicher oder kirchlicher Obhut stehen. In die engere Wahl kam der Platz vor der St. Vitus-Kirche im Altdorf beziehungsweise der Marktplatz im Zentrum der Gemeinde.

Da es bei Abstimmung zwischen diesen beiden Alternativen eine Patt-Situation gab, überließen die Mitglieder des Vereins die Entscheidung dem Gemeinderat. Wobei jeder Standort Vor- und Nachteile habe, sagte Walter. „Der Maibaum im Altdorf hat Tradition. Außerdem ist er zwischen der Kirche und dem Wirtshaus gut aufgehoben. Für das Ortszentrum wiederum spricht, dass sich der Marktplatz mittlerweile als Ort vieler Festivitäten etabliert hat. Mein Favorit aber bleibt das Altdorf.“ Dem schloss sich das Gremium an. Kritik gab es seitens Martin Pilgram (Grüne) lediglich zwecks der 5000 Euro im Haushalt, die für die Bereitstellung des neuen Standorts veranschlagt worden waren. „Das kommt mir sehr hoch vor“, mahnte er. Dass zwecks der Standfestigkeit und des seit Jahren vorgeschriebenen Sicherheitsstandards das Tiefbauamt erhebliche bauliche Vorrichtungen schaffen müsse, entkräftete Walter den Vorwurf. Das Vorhaben wurde einstimmig abgesegnet.   

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