Julia Kiendl, Tourismusbeauftragte des Landratsamts Fürstenfeldbruck bewirbt auf der 2. Regionalkonferenz die Qualitätssiegel für regionale und traditionsbewusste Gastronomie.
Julia Kiendl, Tourismusbeauftragte des Landratsamts Fürstenfeldbruck bewirbt auf der 2. Regionalkonferenz die Qualitätssiegel für regionale und traditionsbewusste Gastronomie.
Landratsamt Fürstenfeldbruck

Landkreis - Immer mehr Wirte haben mit existentiellen Sorgen zu kämpfen, und stehen oftmals vor der Entscheidung, ob sie sich notwendige Investitionen in ihren Betrieb noch leisten können. Durch das Modernisierungsprogramm des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, das am 17. Mai um 10 Uhr startet, sollen Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen in Gaststätten finanziell unterstützt werden.

Als Volumen sind derzeit jährlich 15 Millionen Euro vorgesehen. Die Gaststätten können Zuschüsse von bis zu 200.000 Euro erhalten. Einen Antrag auf Förderung kann nahezu jede Gaststätte in Bayern bis zum 31. Dezember stellen. Alle Kriterien für die Antragsstellung, weitere Informationen, Musteranträge und Checklisten finden sich auf den Seiten des Bayerischen Wirtschaftsministeriums unter www.stmwi.bayern.de/service/foerderprogramme/.

Die für den bayerischen Tourismus wesentliche Wirtshauskultur soll mit Unterstützung des Modernisierungsprogramms möglichst flächendeckend erhalten bleiben und gefördert werden. Vor allem in ländlichen Regionen gibt das Gastgewerbe Menschen eine attraktive Arbeit und ist wesentlicher Baustein funktionsfähiger touristischer Strukturen. Die bayerische Gastronomie wird besonders wegen ihrer traditionelle Werte und ihrem authentischen Auftreten von Besuchern geschätzt. Viele Wirte haben diesen Trend erkannt und setzen wieder vermehrt auf regionale und saisonale Ange-bote auf ihren Speisekarten.

„Es ist sehr schön, dass sich immer mehr Gastwirte mittlerweile wieder auf ihre kulinarischen Wurzeln besinnen und die ursprüngliche Küche ihrer Region wieder in den Mittelpunkt stellen. Bei den Gästen kommen die wiederbelebten, oft neu interpretierten Rezepte aus frischen, saisonalen Zutaten direkt aus der näheren Umgebung sehr gut an“, freut sich Julia Kiendl, Tourismusbeauftragte im Landratsamt Fürstenfeldbruck.

Gastronomie-Betriebe, die sich um die bayerische Küche und Bierkultur besonders verdient machen, können sich um das Qualitätssiegel „Ausgezeichnete Bayerische Küche" und „Ausgezeichnete Bierkultur“ bewerben. Das Siegel ist eine Initiative des Bayerischen Hotel- und Gaststätten-verbands DEHOGA Bayern e.V., des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und der Bayern Tourist GmbH.

Alle Schritte zur Klassifizierung und alle Gasthöfe, auch im Landkreis Fürstenfeldbruck, die bereits solch ein Siegel tragen, findet man online unter www.bayerischekueche.de. Bei Fragen rund um das Förderprogramm und die Qualitätssiegel steht die Tourismusbeauftrage des Landratsamts Fürstenfeldbruck Julia Kiendl gerne telefonisch unter Tel. 08141 5195639 oder per E-Mail an tourismus@lra-ffb.de zur Verfügung.

Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Puchheim – Unter dem Motto „Hazánk Europa - unsere Heimat Europa“ feierte Puchheim am 16. April das Jubiläum der deutsch-ungarischen Städtepartnerschaften mit Nagykanizsa und Zalakaros.

Gilching - Läuft etwas komplett anders, als geplant, kann man den Kopf in den Sand stecken oder aber in die Hände spucken, die neue Herausforderung annehmen und versuchen, sie zu meistern.

Fürstenfeldbruck – Die Aktion „Azubis leiten eine Station“ wurde am Klinikum Fürstenfeldbruck Mitte April erstmals durchgeführt, so erfolgreich, dass eine Wiederholung schon gesetzt ist.

Fürstenfeldbruck – Ab sofort können Sportler, Spaziergänger und ihre Vierbeiner wieder kostenfrei Trinkwasser beim Wasserbrunnen am Betriebsgelände der Stadtwerke Fürstenfeldbruck, beim Eingang zum Rothschwaiger Forst, nutzen.

Puchheim – Um die Artenvielfalt in Puchheim zu fördern und seltene Gemüsesorten zu bewahren, wurde im Jahr 2022 die Puchheimer Saatgutbibliothek als gemeinsames Projekt des Umweltbeirats und des Umweltamts ins Leben gerufen.

Fürstenfeldbruck – Ein Stück Badegeschichte muss aus Sicherheitsgründen entfernt werden. Die Wasserrutsche der AmperOase wird nächste Woche, vom 20. bis 24. April, abgebaut und abtransportiert. Für die Dauer der Arbeiten bleibt der Durchgang zwischen dem Besucherparkplatz und Badeingang gesperrt.

Gilching – „Generell befindet sich der Einzelhandel im Umbruch“, erklärt Manfred Herz, Inhaber des Hobbyland/Baumarktes am Starnberger Weg in Gilching. Sorge bei vielen Einzelhändlern bereite allgemein der rasant wachsenden Online-Handel, durch den sich das Kundenverhalten massiv verändert habe. Herz: „Besonders auffallend ist dies im Nonfood-Bereich zu beobachten.

Geisenbrunn – Wann und wo genau einen der Pfeil des Amors trifft, lässt sich schwerlich vorhersagen. Dass dies aber in relativ hohem Alter passiert, ist ein Glücksfall, mit dem der 80-jährige Xaver Laußer aus dem Gilchinger Ortsteil Geisenbrunn nicht mehr gerechnet hat. Doch da begegnete ihm unverhofft und fern der Heimat seine Maria.