Auf dem Foto von links: Das Team des Landschaftspflegeverbands mit ihrem 1. Vorsitzenden in den neuen Räumlichkeiten: Emanuel Staffler (1. Vorsitzender des LPV Fürstenfeldbrucks), Petra Kotschi (Geschäftsführung), Katharina Bauer, Angelika Sauermann.
Auf dem Foto von links: Das Team des Landschaftspflegeverbands mit ihrem 1. Vorsitzenden in den neuen Räumlichkeiten: Emanuel Staffler (1. Vorsitzender des LPV Fürstenfeldbrucks), Petra Kotschi (Geschäftsführung), Katharina Bauer, Angelika Sauermann.
ak

Landkreis – Dass im Ampermoos der Große Brachvogel wieder heimisch geworden ist, Streuwiesen als Oasen der Artenvielfalt erhalten bleiben und Gemeinden bei der Entwicklung von Ausgleichsflächen unterstützt werden, all das ist unter anderem einem gemeinnützigen Verein zu verdanken: dem Landschaftspflegeverband (LPV) Fürstenfeldbruck. Kürzlich ist die Geschäftsstelle ins Landratsamt umgezogen.

Für Geschäftsführerin Petra Kotschi und ihre Kolleginnen, Landschaftsplanerin Angelika Sauermann und Ökologin Katharina Bauer, sind die neuen Räumlichkeiten definitiv ein Fortschritt. Jetzt haben sie nicht nur mehr Platz, sondern auch einen kurzen Draht zu relevanten Abteilungen des Landratsamts, etwa der Unteren Naturschutzbehörde. „Das erleichtert unsere Arbeit sehr“, so Katharina Bauer.

Zu tun gibt es viel. Der Brucker Landkreis verfügt mit dem Naturschutzgebiet Ampermoos, dem Natura 2000-Gebiet Ampertal, diversen Naturdenkmälern und weiteren artenreichen Biotopen über eine Vielzahl schützenswerter Flächen. Deren Pflege organisiert der LPV, er plant und koordiniert die Maßnahmen, beantragt die notwendigen Fördergelder und sorgt in Zusammenarbeit mit lokalen Landwirten und Naturschutzverbänden für die praktische Umsetzung. „Dieses Jahr leider mit erschwerten Bedingungen, da wichtige Fördergelder für den Landkreis fehlen“, merkt Katharina Bauer an.

Auch organisiert der LPV auf Anfrage für die Landkreiskommunen oder auch die Deutsche Bahn die Aufwertung und Pflege von Ausgleichsflächen, die bei Baumaßnahmen gesetzlich vorgeschrieben sind. Außerdem ist der Verein gemeinsam mit dem Landschaftspflegeverband Dachau Träger der Gebietsbetreuung Ampertal, die vor allem Führungen anbietet und sich um die Besucherlenkung des Ampertals kümmert.

„Der Landschaftspflegeverband ist ein wichtiger Partner für Kommunen, im angewandten Arten- und Naturschutz. Gemeinsam mit regionalen Partnern erhalten wir so unsere schützenswerte Landschaft.“, sagt LPV-Vorsitzender Emanuel Staffler. Auf den Sozialen Medien kann man zudem einzelne Projekte und Pflegemaßnahmen verfolgen.

Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Fürstenfeldbruck – Tolle Idee von Oberbürgermeister Christian Götz (BBV) und gleichzeitig eine sinnvolle Unternehmung für den Umwelt- und Klimaschutz und die sukzessive Verschönerung der Stadt: Die 14 Brucker Stadträte/Innen, die nach der diesjährigen Kommunalwahl aus dem Gremium ausgeschieden sind, werden durch je eine gepflanzte Stieleiche bzw.

Landkreis – Die Gebietsbetreuung Ampertal der Landschaftspflegeverbände Dachau und Fürstenfeldbruck freut sich, dass der Flussregenpfeifer wieder an der Amper brütet, und appelliert, das Bootfahrverbot vom 1. März bis 15. Juli in den beiden Naturschutzgebieten Ampermoos und Amperauen mit Leitenwäldern zu beachten.

Gilching – Die nächste große Fernwärme-Baustelle ist eröffnet: Seit Montag, 1. Juni, ist die Römerstraße zwischen Karolingerstraße und Ludwig-Thoma-Straße nur noch Einbahnstraße und nur noch in Richtung Alling befahrbar. Wer aus Richtung Alling kommt, muss über den Starnberger Weg und die Landsberger Straße ausweichen.

Fürstenfeldbruck – Zahlreiche Mädchen und Jungen des Horts an der Cerveteristraße haben sich kürzlich an der fast schon traditionellen Pflanzaktion der Stadt Fürstenfeldbruck beteiligt.

Fürstenfeldbruck – Die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Fürstenfeldbruck hat bestätigt, dass zwei im Raum Olching gefundene tote Rotmilane mit dem Nervengift Carbofuran vergiftet wurden.

Fürstenfeldbruck – Die Dauerausstellung „Bruck um 1900“ in der Projektreihe „DU = WIR, Fürstenfeldbrucker Stadtgeschichte(n)“ im 2. Stock des Museums – mit Auftakt zu St. Magdalena im Vorjahr – bringt nun noch mehr Zeitgeschichte in Schwung.

Fürstenfeldbruck – An der Waldfriedhofstraße 1 steht ein modernes Wohnbauprojekt der Großen Kreisstadt Fürstenfeldbruck kurz vor der Fertigstellung. Im Rahmen des Kommunalen Wohnraumförderungsprogramms (KommWFP) entstehen dort insgesamt zwölf barrierefreie Mietwohnungen mit hoher Wohnqualität.

Fürstenfeldbruck – Der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BSD) hat am 20. Mai im Veranstaltungsforum Fürstenfeld 214 besonders engagierte Spender aus Oberbayern im Rahmen eines exklusiven Abends ausgezeichnet. Helden des Alltags, die sich über viele Jahre hinweg verlässlich für kranke und schwerstverletzte Mitmenschen einsetzen.