Mit der Rezertifizierung konnte erneut überzeugend gezeigt werden, dass ein hoher Qualitäts- und Versorgungsstandard erfüllt wird
Klinikum FFB
Fürstenfeldbruck – Das Klinikum Fürstenfeldbruck ist seit 2010 als regionales Traumazentrum zertifiziert und wurde im Juni 2018 von der Firma Cert iQ rezertifiziert. Mit der Rezertifizierung konnte laut einer Pressemitteilung der Klinik erneut überzeugend gezeigt werden, dass ein hoher Qualitäts- und Versorgungsstandard erfüllt wird. Zur nachhaltigen Sicherstellung einer leistungsstarken, flächendeckenden und qualitätsgesicherten Versorgung schwerverletzter Patienten wurde für Kliniken ein unabhängiges Zertifizierungsverfahren eingeführt. Dabei werden regelmäßig alle personellen, strukturellen und organisatorischen Voraussetzungen sowie die Ergebnisse der Schwerverletztenversorgung überprüft. An der Initiative Traumanetzwerk der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie nehmen gegenwärtig 677 Kliniken in Deutschland, Österreich, Schweiz, Niederlande, Belgien und Luxemburg teil.

Innerhalb des Traumanetzwerkes wird zwischen lokalen, regionalen und überregionalen Zentren unterschieden. Mehrere Zentren haben sich regional als Netzwerk zusammengeschlossen, um in enger Kooperation die Versorgung von schwerverletzten Patienten flächendeckend in optimaler Weise sicherzustellen. Die Behandlung solcher Patienten erfolgt mit einem multiprofessionellen Team aus Ärzten und nichtärztlichen Mitarbeitern der verschiedensten Berufsgruppen und Abteilungen. Neben dem Team der Unfallchirurgie und Orthopädie (Chefarzt Dr. med. Andreas Ewert, 3.v.l.) sind Mitarbeiter der zentralen Notaufnahme, der Anästhesie und operativen Intensivmedizin (Chefarzt PD Dr. med. Florian Weis, 2.v.r.) und der Radiologie (Chefarzt Prof. Dr. med. Armin Huber, r.) an der Versorgung der Patienten beteiligt. Je nach Verletzungsart können rund um die Uhr weitere Spezialisten, wie z. B. Gefäßchirurgen oder Neurochirurgen hinzugezogen werden. Im Zentrum der Versorgung steht ein hochmoderner Schockraum (Foto) mit allen erforderlichen Geräten, einschließlich eines angegliederten Computertomographen (64 Zeiler). Und auf dem Dach der Klinik befindet sich der Hubschrauberlandeplatz, von dem aus der Verletzte in kürzester Zeit in den Schockraum transportiert und weiterversorgt werden kann. Im Klinikum wird das gesamte Spektrum der Unfallchirurgie und Orthopädie einschließlich Wirbelsäulen- und Beckenverletzungen, sowie Schädel-Hirn-Trauma-Versorgung abgedeckt.        red
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Fürstenfeldbruck – Beim diesjährigen Neujahrsempfang der Stadt im Veranstaltungsforum Fürstenfeld, bei dem traditionell ehrenamtlich engagierte Brucker mit einer Bürgermedaille ausgezeichnet werden, durfte auch die musikalische Umrahmung nicht fehlen: diesmal durch die Oldschool Bigband ehemaliger Graf-Rasso-Schüler.

Fürstenfeldbruck – Die Stadt Fürstenfeldbruck erfüllt weiterhin alle Kriterien der Fairtrade-Town-Kampagne und darf für weitere zwei Jahre den Titel „Fairtrade-Stadt“ tragen.

Fürstenfeldbruck – Dies ist eine Entscheidung historischen Ausmaßes für unsere Amperstadt, mit deutlichem Ergebnis. Am vergangenen Sonntag waren die Bürgerinnen und Bürger mittels Bürgerentscheid gefragt, wie die Zukunft der momentan noch durch die Stadt führenden B2 aussehen soll.

Gilching - Mit insgesamt 35 Kindern, 41 ehrenamtlichen sowie vier hauptamtlichen Mitarbeitern startete die „Integrationshilfe für ausländische Kinder und Jugendliche Gilching“ ins Geschäftsjahr 2024/25.

Fürstenfeldbruck – Der Bürgerentscheid „Zukunft der B2“ am Sonntag, den 18. Januar wird nach der neuen Satzung zur Durchführung von Bürgerbegehren und Bürgerentscheiden durchgeführt. Dies bedeutet einfach gesagt „Briefwahl für alle“.

Gröbenzell – Zum Jahresende haben die Malteser den Dienstältesten Notarzt ihrer Notarztgruppe für den Landkreis Fürstenfeldbruck in den Ruhestand verabschiedet.

Gilching – Am Bauhof der Gemeinde Gilching ist neuer Lebensraum für heimische Tierarten entstanden. An der Fassade sowie unter dem Dachüberstand wurden mehrere Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse angebracht.

Puchheim – Als große Hilfsorganisation unterzieht sich die Johanniter-Unfall-Hilfe jedes Jahr von neuem der Prüfung durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), um das renommierte DZI Spenden-Siegel zu erhalten. Nun wurde ihr dieses zum 21. Mal in Folge erteilt.