Abwechslungsreiche Theateraufführungen sind am Graf-Rasso-Gymnasium keine Seltenheit. Das Wahlfach „dramatisches Gestalten“ erfreut sich an der Schule großer Beliebtheit und viele Schüler engagieren sich bei verschiedenen Inszenierungen. Dieses Jahr allerdings war am GRG etwas ganz Besonders geplant. 65 SchülerInnen sollten gemeinsam auf der Bühne stehen!
65 Schülerinnen und Schüler bei großer Improshow auf der Bühne
Graf-Rasso-Gymnasium

Fürstenfeldbruck - Abwechslungsreiche Theateraufführungen sind am Graf-Rasso-Gymnasium keine Seltenheit. Das Wahlfach „dramatisches Gestalten“ erfreut sich an der Schule großer Beliebtheit und viele Schüler engagieren sich bei verschiedenen Inszenierungen. Dieses Jahr allerdings war am GRG etwas ganz Besonders geplant. 65 SchülerInnen sollten gemeinsam auf der Bühne stehen! Dieses Vorhaben wurde im Kurs „Improvisationstheater“ umgesetzt, denn alle Teilnehmer dieses Wahlfaches sollten die Möglichkeit bekommen ihr Können dem Publikum zu präsentieren.

Beim Improtheater werden keine vorgegebenen Theaterstücke einstudiert, sondern aus dem Stegreif, völlig spontan kurze Szenen frei improvisiert. Das erfordert von den SchülerInnen viel Mut, Selbstvertrauen und schauspielerische Fähigkeiten. Solche bühnenrelevanten Fertigkeiten zu erlernen, darum geht es in dem Improkurs von Leiterin Katrin Marzin. Sie schult die Jugendlichen in Bühnensprache, Körperhaltung, Spontaneität, Figurenarbeit und einer guten Präsentation auf der Bühne. Den SchülerInnen bereitet es viel Freude in verschiedene Rollen zu schlüpfen, ihr Selbstbewusstsein zu stärken, um dann ihr Bühnentalent bei diversen Auftritten unter Beweis zu stellen. Und bei der großen Improshow letzte Woche am Graf-Rasso-Gymnasium war es dann soweit - 65 SchülerInnen zusammen auf der Bühne! Zunächst wurden Aufwärmübungen aus dem Improunterricht gezeigt, eindrucksvoll Mimik und Gestik präsentiert und eine große „Gute-Laune-Maschine“ aus allen Schauspielern gebaut.

Anschließend zeigten die jüngsten Schüler aus den 5. Klassen amüsante Übungen aus dem Improunterricht, so wurde beispielsweise aus dem „Lexikon der Phantasiesprache“ übersetzt. Die 6. Klassen präsentierten eine Diashow, wobei alle Fotos von den Kindern spontan nachgestellt wurden, die 7. Klassen switchten sich durch die verschiedenen Sender des Fernsehprogrammes – alles spontan zu einem Thema, das vom Publikum vorgegeben wurde. Die SchülerInnen der Mittel- und Oberstufe spielten im Anschluss diverse frei improvisierte Szenen, mal war die Vorgabe ein Blind Date, wobei die Dame aber von drei verschiedenen Schauspielerinnen verkörpert wurde, mal wurde eine Szenenfolge gezeigt, bei der der letzte Satz der alten Szene zugleich der erste Satz der neuen Szene sein musste. Das Highlight am Ende der Show zeigten die Zwölftklässler. Sie synchronisierten sich eine ganze Szene lang gegenseitig, das erfordert enorm viel Aufmerksamkeit, Spontaneität und schauspielerisches Können. Man erkannte sofort: die vielen Jahre Theaterkurs hatten sich gelohnt! Das Publikum in der vollbesetzten Aula feierte den Erfolg der ganzen Gruppe mit viel Applaus!

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