Arno Bachert/pixelio.de
Fürstenfeldbruck - Ein Familienvater hat in der Nacht auf den 3. November in Fürstenfeldbruck seine Ehefrau und die beiden Kinder mit einem Messer angegriffen und die Familienmitglieder dabei zum Teil erheblich verletzt. Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei ermitteln wegen eines mehrfachen versuchten Tötungsdeliktes.
Um kurz vor 2 Uhr ging in der Tatnacht bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord ein Notruf ein, dass ein Mann seine Familie mit einem Messer angegriffen habe. Die am Einsatzort eintreffenden Polizeibeamten trafen zunächst auf die Mutter und die beiden Kinder, die sich zu Nachbarn gerettet hatten. Sowohl die 50-jährige Mutter als auch die zwölfjährige Tochter und der zehnjährige Sohn hatten Stich- bzw. Schnittverletzungen und mussten nach Erstversorgung zur weiteren Behandlung, der als nicht lebensbedrohlich eingestuften Verletzungen, in Krankenhäuser gebracht werden. Der 55-jährige Vater konnte von den Polizeieinsatzkräften vor der Familienwohnung angetroffen werden. Er wies ebenfalls Stichverletzungen auf, die er sich offenbar selbst zugefügt hatte. Seine Verletzungen sind lebensbedrohlich und er musste ebenfalls in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Er wird seine Verletzungen aber überleben.
Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen übernommen. In der Wohnung der Familie werden die notwendigen Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt. Nach derzeitigen Erkenntnissen griff der 55-Jährige seine Familie im Schlaf mit einem Messer an und fügte ihnen Stich- und Schnittverletzungen zu. Den Kindern und der Mutter gelang es aus der Wohnung zu Nachbarn zu flüchten, von wo aus die Polizei verständigt wurde. Der Familienvater versuchte danach sich selbst mit dem Messer zu töten. Das Motiv des Mannes ist derzeit noch unklar und soll durch die weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen geklärt werden. Die sachleitende Staatsanwaltschaft München 2 geht von einem mehrfachen versuchten Tötungsdelikt aus und eröffnete einen Haftbefehl.
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Landkreis – Laut Beobachtungen des NABU (Naturschutzbund Deutschland e. V.) ist heuer bundesweit ein Storchen-Rekordjahr zu verzeichnen, mit über 15.000 brütenden Paaren des Weißstorchs (Ciconia ciconia). Wie der Verband mitteilt, habe es seit Beginn der Aufzeichnungen noch nie mehr Brutpaare gegeben.

Fürstenfeldbruck – Vor kurzem feierte die stellvertretende Landrätin Martina Drechsler ihren 65. Geburtstag. Aus diesem Anlass hatte sie alle Gratulanten gebeten, auf persönliche Geschenke zu verzichten und stattdessen Spenden an das Hospiz Germering zu überweisen. Insgesamt 1.905 Euro sind so zusammengekommen.

Fürstenfeldbruck – Die stellvertretende Landrätin Martina Drechsler hat im Rahmen einer Feierstunde zusammen mit Kreisbrandrat Christoph Gasteiger zahlreiche Feuerwehrleute für ihre langjährige aktive Mitgliedschaft bei den Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Fürstenfeldbruck ausgezeichnet.

Fürstenfeldbruck – Die fünf westlichen Bezirke der Landeshauptstadt München und der Landkreis Fürstenfeldbruck haben sich zur Öko-Modellregion „Landkreis Fürstenfeldbruck – München West“ zusammengeschlossen.

Gilching – Igel gehören zu den bekanntesten und beliebtesten Wildtieren in unseren Gärten. Doch ihre Lebensräume werden zunehmend durch Zäune, Mauern und versiegelte Flächen zerschnitten. Oft reichen schon wenige Zentimeter, um den Tieren den Weg auf ihrer nächtlichen Suche nach Nahrung und Unterschlupf zu versperren.

Germering – Die Regierung von Oberbayern und die Bayernwerk Netz GmbH haben den TSV Unterpfaffenhofen-Germering mit dem Bürgerenergiepreis Oberbayern für sein herausragendes bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet.

Fürstenfeldbruck – Für ihren außergewöhnlichen Einsatz für Kinder, Jugendliche und Familien wurden Rosmarie Ehm und Karl Heinz Theis vom Kreisverband Fürstenfeldbruck des Deutschen Kinderschutzbundes mit der silbernen Ehrennadel des Bundesverbandes ausgezeichnet.

Fürstenfeldbruck – Die Brucker Kulturnacht zur nächtlichen Stunde ist eine fest etablierte sommerliche Institution im regionalen Veranstaltungsjahr. Zahlreiche Besucher*innen bestätigen dies jährlich aufs Neue. Und so locken auch 2026 wieder zahlreiche Spielstätten Groß und Klein mit sorgfältigem Programm.