Carmen Voxbrunner
Fürstenfeldbruck - Nachdem am Donnerstag, den 29. Januar zahlreiche Notrufe in der Integrierten Leitstelle Fürstenfeldbruck eingingen, wurde ein Großalarm für die Rettungskräfte des Landkreises Fürstenfeldbruck ausgelöst. In einer Kiesgrube in Fürstenfeldbruck kam es zu einem Brand einer Industrieanlage. Die Rauchsäule war fast im ganzen Landkreis sichtbar.
Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrfahrzeuge stand ein mehrgeschossiger Kiesbrecher und einige Förderbänder im Vollbrand. Umgehend wurden durch die Feuerwehren mehrere B-Rohre zur Brandbekämpfung aufgebaut. Zeitgleich wurde eine Wasserversorgung aus dem angrenzenden See der Kiesgrube errichtet. Aufgrund der winterlichen Temperaturen war der Baggersee allerdings zugefroren, so dass von den Mitarbeitern der Kiesgrube mit einem Bagger die Eisdecke durchbrochen wurde. Im Verlauf des Einsatzes kam eine Drehleiter zum Einsatz, um eine gezielte Brandbekämpfung von oben durchführen zu können. Neben der Feuerwehr Fürstenfeldbruck waren auch die Ortsfeuerwehren der umliegenden Gemeinden sowie Kräfte der Polizei und des Rettungsdienstes im Einsatz. Das Feuer konnte von den rund 100 Feuerwehrleuten unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Personen kamen durch den Brand nicht zu Schaden, jedoch wird der Sachschaden an der Siebmaschine auf ca. 100.000 Euro beziffert. Die Brandstelle wurde von Ermittlern der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck im Hinblick auf die Brandursache untersucht. Nach derzeitigem Ermittlungsstand muss davon ausgegangen werden, dass vermutlich vorhergehende Schweißarbeiten an der Anlage zum Ausbruch des Brandes geführt haben.
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