Kevin Keenan (links) und Christoph Vogel (rechts) in ihrem Trainingsraum in der „Märkl’s Lougne“
ak
Emmering – Bei der diesjährigen Europameisterschaft im „Beer Pong“, die im Münchner Backstage stattfand, ging das Team „Cup und Cupper“ aus Emmering als Sieger hervor. „Beer Pong“ ist ein in den 1950er in den USA entstandenes Trink–und Geschicklichkeitsspiel. Das Spiel wird meistens Zwei-gegen-Zwei gespielt. Dabei gilt es Tischtennisbälle in die zehn Becher, die in einer Pyramide angeordnet sind, des Gegenübers zu werfen, gelingt dies, muss dieser von ihnen ausgetrunken werden. Sechs dieser Becher beinhalten Bier, die hinteren vier Wasser. Sieger ist die Mannschaft, die als erstes alle Becher des Gegners treffen konnte. Bei der Europameisterschaft nahmen dieses Jahr Teams aus 14 Nationen teil, lustigerweise darunter Mannschaften aus Hongkong, Australien und Mexiko. Trotz der starken Konkurrenz konnte sich das Duo aus Emmering durchsetzen und sich somit für die Weltmeisterschaft in Las Vegas, im Juli nächsten Jahres bei der es 50.000 Euro zu gewinnen gibt, qualifizieren. Dabei fing es bei den beiden Mitgliedern Kevin Keenan und Christoph Vogel ebenfalls als Trinkspaß an, bis sie über das Internet auf die Deutsche Meisterschaft 2014 aufmerksam wurden und diese als Zuschauer besuchten. Erste eigene Erfolge im Turnier konnten die beiden wenig später feiern, als sie bei der letztjährigen Europameisterschaft den zweiten Platz erzielten. Aus Faszination für das Spiel haben die beiden inzwischen schon ein Verein, der 1.BPC Emmering mit 34 Mitgliedern in 17 Teams, entwickelt. Die Intention der beiden Spieler ist es allerdings sich vom Ruf des Partyspiels zu entfernen und dabei das Hauptaugenmerk auf die benötigten Eigenschaften wie Zielgenauigkeit, Auge-Hand-Koordination und Nervenstärke zu legen, so wird beim Training ausschließlich Wasser verwendet. Eine Tendenz die auch bei den Turnieren sichtbar wird, wo das Bier nicht getrunken werden muss oder sogar weggeschüttet wird. Bei seiner Entwicklung wird der Club von der „Märkl’s Lougne“ unterstützt. So bietet die Bar auch außerhalb der gewohnten Öffnungszeiten Platz für das Training und eigene Turniere inklusive Barbedienung und den Bus zu Turnieren. Bei Interesse für den Verein kann sich entweder auf der Facebook-Seite oder persönlich in der „Märkl’s Lougne“ in der Hauptstraße 24a vorstellen. Für weitere Informationen zur Europameisterschaft kann sich auf der Homepage esobp.com umgesehen werden.    js
 
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Fürstenfeldbruck – Die stellvertretende Landrätin Martina Drechsler hat im Rahmen einer Feierstunde zusammen mit Kreisbrandrat Christoph Gasteiger zahlreiche Feuerwehrleute für ihre langjährige aktive Mitgliedschaft bei den Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Fürstenfeldbruck ausgezeichnet.

Fürstenfeldbruck – Die fünf westlichen Bezirke der Landeshauptstadt München und der Landkreis Fürstenfeldbruck haben sich zur Öko-Modellregion „Landkreis Fürstenfeldbruck – München West“ zusammengeschlossen.

Gilching – Igel gehören zu den bekanntesten und beliebtesten Wildtieren in unseren Gärten. Doch ihre Lebensräume werden zunehmend durch Zäune, Mauern und versiegelte Flächen zerschnitten. Oft reichen schon wenige Zentimeter, um den Tieren den Weg auf ihrer nächtlichen Suche nach Nahrung und Unterschlupf zu versperren.

Germering – Die Regierung von Oberbayern und die Bayernwerk Netz GmbH haben den TSV Unterpfaffenhofen-Germering mit dem Bürgerenergiepreis Oberbayern für sein herausragendes bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet.

Fürstenfeldbruck – Für ihren außergewöhnlichen Einsatz für Kinder, Jugendliche und Familien wurden Rosmarie Ehm und Karl Heinz Theis vom Kreisverband Fürstenfeldbruck des Deutschen Kinderschutzbundes mit der silbernen Ehrennadel des Bundesverbandes ausgezeichnet.

Fürstenfeldbruck – Die Brucker Kulturnacht zur nächtlichen Stunde ist eine fest etablierte sommerliche Institution im regionalen Veranstaltungsjahr. Zahlreiche Besucher*innen bestätigen dies jährlich aufs Neue. Und so locken auch 2026 wieder zahlreiche Spielstätten Groß und Klein mit sorgfältigem Programm.

Fürstenfeldbruck – Seit Anfang März ist die Ersthelfer-App „Region der Lebensretter“ in den Landkreisen Dachau, Fürstenfeldbruck und Starnberg erfolgreich im Einsatz.

Fürstenfeldbruck – Ab Juli werden die Straßen der Stadt Fürstenfeldbruck im Rahmen einer umfassenden Zustandserfassung durch ein Ingenieurbüro aus Erfurt untersucht. Hierdurch können notwendige Sanierungs- und Unterhaltungsmaßnahmen frühzeitig erkannt sowie öffentliche Mittel gezielt und wirtschaftlich eingesetzt werden.