– Besonders schwer haben es derzeit die in den Pflegeheimen lebenden Menschen, denn Alter und Krankheit gehen mit Isolation nun einen herzergreifenden Dreierbund ein. Weil Senioren zur besonderen Corona-Risikogruppe gehören, hat man schon vor Wochen Besuche in den Einrichtungen untersagt.
Einen besonders angenehmen Hauch von Frühling unter dem Balkon verbreiteten die Gesundheitsclowns Renate Lindner (Foto: links) und Christiane Schmidbauer (rechts) zu Ostern in den Pflegeheimen.
Privat

Eichenau – Besonders schwer haben es derzeit die in den Pflegeheimen lebenden Menschen, denn Alter und Krankheit gehen mit Isolation nun einen herzergreifenden Dreierbund ein. Weil Senioren zur besonderen Corona-Risikogruppe gehören, hat man schon vor Wochen Besuche in den Einrichtungen untersagt. Das hält Renate Lindner und Christiane Schmidbauer jedoch keinesfalls davon ab, bei den Altersheimbewohnern vorbeizuschauen – mit der nötigen Distanz, versteht sich von selbst.

Bei Sonnenschein und strahlend blauem Himmel besuchten am Ostersonntag die beiden Frauen diverse Heime im Landkreis, wie hier das evangelische Pflegezentrum Eichenau, mit allerlei Frühlingsliedern, kabarettistischen Einlagen, Riesen-Seifenblasen und mit Helium gefüllten Luftballons im Gepäck. Ganz nach dem Vorbild der Schäffler, die sich erstmals im Jahr 1517 nach einer Pestepidemie wieder auf die Straßen gewagt hatten, um den Menschen Mut zu machen und das öffentliche Leben langsam wieder in Gang zu bringen. In modernen Zeiten nennen sich derart sozial engagierte Spaßmacher „Gesundheitsclowns“. Sie spielten, sangen und lachten nun mit den Bewohnern in den Pflegeheim-Gärten und Innenhöfen, um ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Lindner und Schmidbauer machen ihre Heimbesuche sonst auch, rund ums Jahr, doch die jetzige Freiluft-Aktion unter den Balkonen und neben den Terrassen lag ihnen ganz besonders am Herzen.        red

Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Fürstenfeldbruck – Dies ist eine Entscheidung historischen Ausmaßes für unsere Amperstadt, mit deutlichem Ergebnis. Am vergangenen Sonntag waren die Bürgerinnen und Bürger mittels Bürgerentscheid gefragt, wie die Zukunft der momentan noch durch die Stadt führenden B2 aussehen soll.

Gilching - Mit insgesamt 35 Kindern, 41 ehrenamtlichen sowie vier hauptamtlichen Mitarbeitern startete die „Integrationshilfe für ausländische Kinder und Jugendliche Gilching“ ins Geschäftsjahr 2024/25.

Fürstenfeldbruck – Der Bürgerentscheid „Zukunft der B2“ am Sonntag, den 18. Januar wird nach der neuen Satzung zur Durchführung von Bürgerbegehren und Bürgerentscheiden durchgeführt. Dies bedeutet einfach gesagt „Briefwahl für alle“.

Gröbenzell – Zum Jahresende haben die Malteser den Dienstältesten Notarzt ihrer Notarztgruppe für den Landkreis Fürstenfeldbruck in den Ruhestand verabschiedet.

Gilching – Am Bauhof der Gemeinde Gilching ist neuer Lebensraum für heimische Tierarten entstanden. An der Fassade sowie unter dem Dachüberstand wurden mehrere Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse angebracht.

Puchheim – Als große Hilfsorganisation unterzieht sich die Johanniter-Unfall-Hilfe jedes Jahr von neuem der Prüfung durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), um das renommierte DZI Spenden-Siegel zu erhalten. Nun wurde ihr dieses zum 21. Mal in Folge erteilt.

Fürstenfeldbruck – Die Stabsstelle „Öffentliche Mobilität“ im Landratsamt Fürstenfeldbruck hat zusammen mit der Grundschule Alling das Pilotprojekt „Bus-Pate“ gestartet, um im Rahmen der Bustrainings für Grundschulkinder das Gemeinschaftsgefühl der Schülerinnen und Schüler zu stärken.

Puchheim – Im Dezember lud Puchheims Erster Bürgermeister Norbert Seidl gemeinsam mit Ehrenamtskoordinatorin Daniela Schulte und Rosi Fischer, Leiterin des Mehrgenerationenhauses, anlässlich des Internationalen Tages des Ehrenamts zu einem adventlichen Beisammensein ein.