Am Mittwoch, 12.08.2020, gegen 20:15 Uhr, erreichte den Polizeinotruf die Nachricht über einen Streit zwischen zwei Männern am Flauchersteg. Bei diesem soll einer der beiden, ein 23-Jähriger aus Fürstenfeldbruck, dem anderen, einem 34-Jährigen aus München, mit einem scharfen Gegenstand eine Schnittverletzung zugeführt haben.
An der Isar nähe Tierpark passierte dieTat
Amper-Kurier

Fürstenfeldbruck/München - Am Mittwoch, 12.08.2020, gegen 20:15 Uhr, erreichte den Polizeinotruf die Nachricht über einen Streit zwischen zwei Männern am Flauchersteg. Bei diesem soll einer der beiden, ein 23-Jähriger aus Fürstenfeldbruck, dem anderen, einem 34-Jährigen aus München, mit einem scharfen Gegenstand eine Schnittverletzung zugeführt haben. Aufgrund dessen wurden mehrere Streifen der Polizei und Rettungskräfte der Feuerwehr zur Einsatzörtlichkeit an den Flauchersteg geschickt. Nach Eintreffen der Einsatzkräfte wurden diese durch beide Beteiligten zunächst beleidigt, wobei Erste-Hilfe-Maßnahmen vehement abgelehnt wurden. Sowohl der 23-Jährige als auch der 34-Jährige, die befreundet sind, solidarisierten sich gegen Polizei und Rettungskräfte.

Nachdem der 34-Jährige behandelt werden sollte, biss er einem Feuerwehrmann in den Finger. Außerdem nahm er sein Blut und spritzte es in Richtung der Polizeibeamten. Erst in einem Krankenhaus konnte er schließlich wegen seiner Schnittverletzung versorgt werden. Im Krankenhaus wurde zudem bekannt, dass er an einer ansteckenden Krankheit leidet, die mittels Blut übertragen werden kann. Der 23-Jährige wurde zur Anzeigenaufnahme mit zur Polizeiinspektion gebracht. Er wurde wegen einer gefährlichen Körperverletzung angezeigt und konnte im Anschluss von der Dienststelle aus entlassen werden.  Der 34-Jährige wurde wegen seines Bisses und dem Spritzen mit Blut trotz ansteckender Krankheit wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.  Die Ermittlungen hat das Kommissariat 26 (Körperverletzungsdelikte) übernommen.

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