Dass die Germeringer Polizei ein Herz für Tiere hat, bewies sie schon mehrmals durch diverse Rettungsaktionen. Egal, ob es um eine Schlange auf einer Terrasse, eine Schildkröte auf einer belebten Straße, eine verirrte Fledermaus, die es sich in einem Wohnzimmervorhang gemütlich machte oder um eine entkräftete Amsel handelte.
Dass die Germeringer Polizei ein Herz für Tiere hat, bewies sie schon mehrmals durch diverse Rettungsaktionen.
Andreas Ruch/PI Germering

Alling - Dass die Germeringer Polizei ein Herz für Tiere hat, bewies sie schon mehrmals durch diverse Rettungsaktionen. Egal, ob es um eine Schlange auf einer Terrasse, eine Schildkröte auf einer belebten Straße, eine verirrte Fledermaus, die es sich in einem Wohnzimmervorhang gemütlich machte oder um eine entkräftete Amsel handelte. Kürzlich jedoch gab es einen Notruf aus dem Allinger Ortsteil Germannsberg. Dort treibe sich ein großer weißer Hund herum, den man durchaus mit einem Eisbären verwechseln könnte, meldete eine Bewohnerin.

Tatsächlich hatte sich der Vierbeiner auf dem Hof der Anruferin nach Fressbaren auf die Suche gemacht, zeigte aber kein aggressives Verhalten, betonte Andreas Ruch, stellvertretender Leiter der PI Germering. „Sie hat es tatsächlich geschafft, den Hund einzusperren und bat uns nun um polizeiliche Ingewahrsamnahme. „Eine unerschrockene Polizistin hat sich mit einem ebenso furchtlosen Kollegen auf den Weg gemacht, um den Vierbeiner abzuholen. Dazu benutzten sie unseren größten Streifenwagen, damit er auch ausreichend Platz hat.“ Problem jedoch sei gewesen, dass die Tierschutzorganisation „Pfotenhelfer“ aus Puchheim, die sich normalerweise um sogenannte polizeiliche Fundhunde kümmert, keinen geeigneten Zwinger frei hatte. Deshalb wurde der offensichtliche Ausreißer nach einer kurzen Erstversorgung auf der PI in die Germeringer Tierklinik gebracht, wo er irgendwann von seinem Besitzer abgeholt worden sei. 

„Es dauerte ein paar Tage, bis wir Bescheid bekamen, was mit dem Hund weiter passiert ist. Uns rief nämlich der Besitzer von Eisbär an, so hatten wir ihn kurzfristig getauft, und bedankte sich ganz herzlich für die gute Betreuung. Er erzählte uns, dass er aus Warngau im Landkreis Holzkirchen komme und lediglich zu Besuch bei seinem Bruder in Biburg gewesen sei, von wo aus sein Hund in einem unbeobachteten Moment ausbüxte und sich Richtung Germannsberg auf den Weg machte. Eigentlich passt der „Marimano“ als Hütehund auf eine kleine Schafherde seines Herrchens auf. Wir sind alle froh darüber, dass die Geschichte ein Happyend hatte und der wunderschöne Hund auf seiner Wanderung nicht überfahren wurde. oder gar in falsche Hände geraten ist“, sagt Ruch und legte den Fall als erledigt zu den Akten.     Andreas Ruch/PI Germering

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