Eine Nigerianerin wehrte sich vehement gegen die Abschiebung ihres Lebensgefährten, der sich illegal in Deutschalnd aufhielt
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Maisach - Am 4. Mai sollte ein 23-jähriger Nigerianer aus einer Asylbewerberunterkunft nach Italien abgeschoben werden. Dazu wurde die Unterkunft mit mehreren Polizeistreifen angefahren. Die 21-jährige Lebensgefährtin, ebenfalls eine Nigerianerin, wollte die Abschiebung unter allen Umständen verhindern. Dazu klammerte sich die im achten Monat schwangere Nigerianerin an ihren Freund und musste mit unmittelbaren Zwang weggezogen werden. Sie wehrte sich mit Händen und Füßen und biss einer 24-jährigen Polizeibeamtin in die Hand. Nachdem die Beamten den Abzuschiebenden aus der Unterkunft entfernte hatten, rannte die 21-Jährige in ihr Zimmer und holte ein Fleischermesser. Mit diesem ging sie auf die Beamten los. Die Polizeibeamten konnten jedoch noch die Zimmertüre zudrücken, so dass es zu keinen weiteren Tätlichkeiten kam. Da sich die Frau nicht beruhigen ließ, wurde vorsorglich ein Rettungswagen alarmiert. Die 21-Jährige verweigerte jedoch jegliche Behandlung und gab an, dass mit ihr alles in Ordnung ist. Daraufhin wurde sie in der Unterkunft belassen. Der Asylbewerber wurde letztendlich nach Italien abgeschoben. Gegen die 21-Jährige wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
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