Die Senioren im Innenhof der Harburg.
Die Senioren im Innenhof der Harburg.
ak
Lochhausen - Anfang April begaben sich die Lochhausener Senioren mit Gästen aus Aubing und Gröbenzell auf Achse um ein Stück von Bayern kennen zu lernen. Auf der Fahrt ins Ries, das vor etwa 15 Millionen Jahren durch einen Meteoriteneinschlag entstand, machten sie einen Abstecher zur ehem. Benedektiener-Klosterkirche Thierhaupten und dann ging`s weiter nach Harburg. Die gleichnamige Burg wurde erstmals 1150 erwähnt und zählt zu den besterhaltenen deutschen Ritterburgen. Die Stauferburg wurde 1295 von König Adolf von Nassau an die Grafen von Oettingen verpfändet. Nach dem Aussterben dieser Linie ging die Burg 1731 in den Besitz der Linie Oettingen/Wallerstein über, die bis heute Eigentümer sind. Leider kann die Burg nur im Rahmen einer zeitaufwendigen Führung besichtigt werden und deswegen haben wir uns „nur“ im Außenbereich umsehen. In den historischen Gewölben der „Fürstlichen Burgschänke“ ließen wir uns mit einem fürstlichen Mahl verwöhnen.
Nachmittags stand der Besuch in Nördlingen auf dem Plan. Funde in den Ofnethöhlen belegen, dass das heutige Ortsgebiet schon um 1.200 v. Chr. besiedelt war. Um 85 n. Chr. entstand südlich der heutigen Stadt ein römisches Kastell mit einer Siedlung und etwa 155 Jahre später eroberten die Alemannen die Gegend.  "Nordilinga" wurde 898 erstmal als karolingischer Königshof urkundlich erwähnt und wuchs unter der Herrschaft des Bistums Regensburg zum Markt heran. 1215 erhielt Nördlingen von Kaiser Friedrich II. die Stadtrechte und wurde freie Reichsstadt. In dieser Zeit wurde die bis heute vollständig erhaltene Stadtmauer errichtet. Der Dreißigjährige Krieg, der spanische Erbfolgekrieg und zahlreiche kleinere Konflikte bestimmten die Gesichte Nördlingens. Im Zuge der napoleonischen Neuordnung verlor Nördlingen 1803  die Stadtrechte und fiel an das Kurfürstentum Bayern. Bei einer Stadtführung in zwei Gruppen erfuhren wir noch viel Wissenswertes über Land und Leute. Im Zuge der Stadtführung besichtigten wir auch noch die ehemals katholische und jetzt evangelische Georgskirche. Sie wurde Mitte des 15. Jhd. als eine der letzten spätgotischen Hallenkirchen erbaut. Der Turm der Kirche, der „Daniel“ ist das Wahrzeichen der Stadt Nördlingen.
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