Für die Schülerinnen und Schüler war der Besuch des Landtags eine interessante Erfahrung
ak
Gröbenzell - Im Rahmen der Aktion „Abgeordnete schenken eine Unterrichtsstunde“ des Verbandes Bayerischer Privatschulen hatte 1. Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet Schülerinnen und Schüler der Rudolf-Steiner-Schule seines Heimatortes Gröbenzell in den Landtag eingeladen, um die Arbeit des bayerischen Parlaments vor Ort kennenzulernen, wie es sich die Schule anstatt einer Unterrichtsstunde gewünscht hatte. Nach dem Besuch der Plenardebatte diskutierten die Schülerinnen und Schüler mit MdL Bocklet über aktuelle politische Fragen wie z.B. die staatliche Förderung der Privatschulen, Volksbegehren und Volksentscheid in Bayern, die 3. Startbahn am Münchner Flughafen und die Bewältigung des Zustromes von Flüchtlingen und Migranten. Der Stimmkreisabgeordnete sprach sich mit Nachdruck für den Bau der 3. Start- und Landebahn aus. Nur damit werde sich der Münchner Airport als europäischer Flughafen im globalen Wettbewerb längerfristig behaupten können. Auch die internationale Attraktivität Münchens als Wirtschafts- und Kulturzentrum hänge mit einem leistungsfähigen Flugplatz zusammen. Auf den Einwand, dass München als Boom-Region nicht noch mehr angeheizt werden solle, gab Bocklet zu Bedenken, dass es auch um die Arbeitsplätze der Zukunft gehe. Im Übrigen habe er mit Erfolg gegen die Ansiedlung der Zivilflieger auf dem ehemaligen Militärflughafen Fursty gekämpft, um die Region nicht zusätzlich zu belasten. In der Frage der Aufnahme der Flüchtlinge und Migranten sprach sich der Stimmkreisabgeordnete für wirksame Hilfen aus und lobte die große Hilfsbereitschaft der Bevölkerung. Es gebe aber keine unbegrenzte Aufnahmemöglichkeit und außerdem ein legitimes Interesse an der Registrierung der Flüchtlinge, um die innere Sicherheit unseres Landes zu gewährleisten. Im Übrigen könne die Flüchtlingspolitik mittelfristig nur im Rahmen der Europäischen Union erfolgreich bewältigt werden. Die Schülerinnen und Schüler wurden von den Lehrkräften Valeria Kroitzsch,  Sabine Vollmering und Werner Rauch-Westermeier begleitet. Der Besuch endete mit einer zünftigen Brotzeit in der Landtagsgaststätte.
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Fürstenfeldbruck – Ab Juli werden die Straßen der Stadt Fürstenfeldbruck im Rahmen einer umfassenden Zustandserfassung durch ein Ingenieurbüro aus Erfurt untersucht. Hierdurch können notwendige Sanierungs- und Unterhaltungsmaßnahmen frühzeitig erkannt sowie öffentliche Mittel gezielt und wirtschaftlich eingesetzt werden.

Eichenau – Insgesamt 22 neue Stromgeneratoren wurden von der Gemeindeverwaltung Eichenau für ihre ukrainische Partnergemeinde Wischgorod beschafft und zeitnah geliefert.

Gilching – Überraschend und für Bernhard Feilzer schwer nachvollziehbar: Bei der Wahl zum neuen Senioren-Beirat er als langjähriges Mitglied im Seniorenbeirat schlichtweg abgehängt.

Fürstenfeldbruck – Tolle Idee von Oberbürgermeister Christian Götz (BBV) und gleichzeitig eine sinnvolle Unternehmung für den Umwelt- und Klimaschutz und die sukzessive Verschönerung der Stadt: Die 14 Brucker Stadträte/Innen, die nach der diesjährigen Kommunalwahl aus dem Gremium ausgeschieden sind, werden durch je eine gepflanzte Stieleiche bzw.

Landkreis – Die Gebietsbetreuung Ampertal der Landschaftspflegeverbände Dachau und Fürstenfeldbruck freut sich, dass der Flussregenpfeifer wieder an der Amper brütet, und appelliert, das Bootfahrverbot vom 1. März bis 15. Juli in den beiden Naturschutzgebieten Ampermoos und Amperauen mit Leitenwäldern zu beachten.

Gilching – Die nächste große Fernwärme-Baustelle ist eröffnet: Seit Montag, 1. Juni, ist die Römerstraße zwischen Karolingerstraße und Ludwig-Thoma-Straße nur noch Einbahnstraße und nur noch in Richtung Alling befahrbar. Wer aus Richtung Alling kommt, muss über den Starnberger Weg und die Landsberger Straße ausweichen.

Fürstenfeldbruck – Zahlreiche Mädchen und Jungen des Horts an der Cerveteristraße haben sich kürzlich an der fast schon traditionellen Pflanzaktion der Stadt Fürstenfeldbruck beteiligt.

Fürstenfeldbruck – Die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Fürstenfeldbruck hat bestätigt, dass zwei im Raum Olching gefundene tote Rotmilane mit dem Nervengift Carbofuran vergiftet wurden.