Seit kurzem hängen die ersten Zusatzschilder zu historisch belasteten Straßennamen in Fürstenfeldbruck. Damit wurde ein Beschluss des Stadtrates vom 25. April 2018 umgesetzt.
Seit kurzem hängen die ersten Zusatzschilder zu historisch belasteten Straßennamen in Fürstenfeldbruck. Damit wurde ein Beschluss des Stadtrates vom 25. April 2018 umgesetzt.
Stadt Fürstenfeldbruck

Fürstenfeldbruck - Seit kurzem hängen die ersten Zusatzschilder zu historisch belasteten Straßennamen in Fürstenfeldbruck. Damit wurde ein Beschluss des Stadtrates vom 25. April 2018 umgesetzt. Damals hatte eine Mehrheit des Stadtrates eine Umbenennung mehrerer Straßen abgelehnt. Stattdessen sollten die Namen „im Sinne einer historischen Einordnung mit einem erläuternden Medium über die positiven und negativen Eigenschaften der Person“ versehen werden. Ein Arbeitskreis „Straßennamen“ hat daraufhin Texte für Zusatztafeln ausgearbeitet. Diese Texte wurden vom Stadtrat am 30. April 2019 mehrheitlich beschlossen. Einen Zusatz ohne weitere personenbezogene Angaben sollten die Straßenschilder der Ederer-, Eschenauer-, Von-Gravenreuth-, Josef-Priller-, Zenetti- und Lützowstraße erhalten. Diese wurden jetzt angebracht. Größere Hinweistafeln mit ausführlicheren, auf die jeweilige Person zugeschnittenen Beiträgen sind für die Straßenschilder der Wernher-von-Braun-, der Hindenburg- und der Langbehnstraße vorgesehen. Dabei wird auf ihre Verbindung zum Nationalsozialismus beziehungsweise zu antisemitischem und rassistischem Gedankengut hingewiesen. Während die Langbehnstraße erst im Zuge der Umgestaltung im Rahmen der Dorferneuerung Zusatzschilder erhalten wird, sind die anderen bereits beauftragt.

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