Gerade in Zeiten von Corona möchte der Jugendkulturverein SUBKULTUR – der jetzt normalerweise eifrig damit beschäftigt wäre, Konzerte und sein legendäres jährliches Sommer-Open-Air im Alten Schlachthof zu organisieren – die Kreativität nicht ganz zum Einschlafen bringen und lokalen Künstlern eine öffentliche Plattform bieten.
Neu aufgestellt hat man bei der SUBKULTUR zum einen Kunstwerke lokaler Künstler, zum anderen die Vorstände und Beiräte.
Amper-Kurier

Fürstenfeldbruck – Gerade in Zeiten von Corona möchte der Jugendkulturverein SUBKULTUR – der jetzt normalerweise eifrig damit beschäftigt wäre, Konzerte und sein legendäres jährliches Sommer-Open-Air im Alten Schlachthof zu organisieren – die Kreativität nicht ganz zum Einschlafen bringen und lokalen Künstlern eine öffentliche Plattform bieten. Dafür hat die Stadt dem Verein die Räumlichkeiten mit seinen vier Schaufenstern in der Kirchstraße 3, im ehemaligen Top Point, zur Verfügung gestellt (Foto: mit Beirat Leon Schubert).

Nach dem Auftakt mit Gemälden von Hans Seitz Anfang des Jahres präsentieren sich nun (bis voraussichtlich Juni) nebst einer großen Street-Art-Interpretation des Logos der SUBKULTUR: eine Naturfotografie von Magdalena Kurz, die sich für den Erhalt des afrikanischen Ökosystems und gegen die Wilderei einsetzt, Kunstwerke von Florian Schwab, einem jungen Brucker Maler und Holzbildhauer, sowie Fotografien von Klaus Schräder, der die Installation der Verhüllungskünstler Christo und Jeanne-Claude „The Gates“ im Jahr 2005 in New York auf die Linse gebannt hat. Dabei wurden 7.500 Metalltore aufgestellt und mit gelb-orangen Stoffbahnen behängt; die gesamte Strecke betrug rund 37 km, und es wurden dafür fast 100.000 Quadratmeter Stoff gefertigt und genäht. Nach dieser kleinen Schaufenster-Exposition sollen weitere folgen. Wer Interesse hat, seine Werke kostenlos in der Kirchstraße auszustellen, kann sich per Mail unter info@subkultur-ffb.de mit den Vereinsmitgliedern in Verbindung setzen.

In ihrer ersten Online-Vollversammlung haben die SUBKULTUR´ler mit über 60 Mitgliedern nun auch einen neuen Vorstand und Beirat gewählt sowie eine Satzungsänderung beschlossen und das Corona-Jahr Revue passieren lassen. Der neue Vorstand setzt sich jetzt wie folgt zusammen: 1. Vorstand Tim Niklas, 2. Vorstand Katharina Williams, 3. Vorstand Aline Pronnet. Das Beiratsteam besteht darüber hinaus aus folgenden zehn Mitgliedern: Adrian Best, Florian Daxer, Andreas Hofner, Eva Hornung, Magdalena Kurz, Sebastian Josef Schäfer, Jonas Schmidl, Leon Schubert, Max Spieler und Dionys Zink. „Wir sind sehr zuversichtlich, mit diesem neuen Team spannende Projekte, auch während der Corona-Beschränkungen, durchsetzen zu können und freuen uns, bald mit weiteren Ideen von uns hören zu lassen“, heißt es in einer Pressemitteilung.        red

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