Freuen sich gemeinsam auf die kommenden Aufgaben, Katrin Ziewers und Aneta Höffler (v.l.).
Landratsamt Fürstenfeldbruck
Fürstenfeldbruck - Das Klimaschutzmanagement des Landkreises Fürstenfeldbruck hat sich neu aufgestellt. Seit dem 1. Oktober arbeiten die beiden Klimaschutzmanagerinnen Aneta Höffler und Katrin Ziewers an der Umsetzung kommunaler Klimaschutzaktivitäten. Fachlich ist das Klimaschutzmanagement dem Referat 61 Umwelt- und Klimaschutz zugeordnet.
Auch Landrat Thomas Karmasin ist überzeugt, dass Klimaschutz für den Landkreis eine Daueraufgabe bleiben wird: „Wie der jüngste Sonderbericht des Weltklimarats darlegt, wird sich die menschlich verursachte Klimaerwärmung noch für Jahrtausende auf das globale Klimasystem auswirken; ein Anstieg des Meeresspiegels, Risiken für Gesundheit und Existenzgrundlagen, Hitzeextreme sowie vermehrt auftretende Starkregenereignisse sind nur einige der Konsequenzen. Deswegen ist es wichtig, eine nachhaltige, klimaschonende Entwicklung bei uns im Landkreis Fürstenfeldbruck weiter intensiv voranzutreiben.“
Das Klimaschutzmanagement wird als neutrale Anlaufstelle auf Kreisebene auch künftig sowohl die Kommunen als auch Bürger sowie Unternehmen unterstützen, Energieeinspar- und Klimaschutzziele leichter zu erreichen. Dabei wurden bereits in den vergangenen Jahren viele Aktionen und Projekte etabliert. Jüngstes Beispiel ist die im April vorgestellte CO2 Bilanz. Hierbei werden die landkreisweiten CO2-Emissionen in regelmäßigen Zeitabständen erfasst und miteinander verglichen und dienen als Indikator für Fortschritte im Bereich Klimaschutz. Zusammen mit dem in den Jahren 2011 bis 2012 erstellen Klimaschutzkonzept dienen beide als Grundlage für künftige Klimaschutz-Maßnahmen und Projekte, die vom Klimaschutzmanagement koordiniert und umgesetzt werden.
Seit Januar unterstützt die aus dem Landkreis stammende Diplom-Geografin Aneta Höffler bereits das Klimaschutzmanagement. Sie war bei der Umsetzung diverser Projekte involviert und betreut laufende Aktionen. Insbesondere war sie für die landkreisweite Koordination des Stadtradelns zuständig, das 2018 erneut einen Riesenerfolg feiern durfte. Ihr ist es ein besonderes Anliegen, sich für den Erhalt der landschaftlichen Intaktheit und Vielfalt unserer Region einzusetzen.
Neu ist Katrin Ziewers, die in den vergangenen drei Jahren als Klimaschutzmanagerin für den Landkreis Bayreuth tätig war. Hier war sie zuständig für die Umsetzung des dortigen Klimaschutzkonzeptes. Mit Projekten zu erneuerbaren Energien, Umweltbildungsmaßnahmen und den Herau-forderungen der Elektromobilität hat sie bereits Erfahrung. Auf der Website des Landkreises Fürstenfeldbruck (www.lra-ffb.de unter Bau&Umwelt > Klimaschutz) findet man die Klimaschutzaktivitäten umfassend erläutert.
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Gilching – Igel gehören zu den bekanntesten und beliebtesten Wildtieren in unseren Gärten. Doch ihre Lebensräume werden zunehmend durch Zäune, Mauern und versiegelte Flächen zerschnitten. Oft reichen schon wenige Zentimeter, um den Tieren den Weg auf ihrer nächtlichen Suche nach Nahrung und Unterschlupf zu versperren.

Germering – Die Regierung von Oberbayern und die Bayernwerk Netz GmbH haben den TSV Unterpfaffenhofen-Germering mit dem Bürgerenergiepreis Oberbayern für sein herausragendes bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet.

Fürstenfeldbruck – Für ihren außergewöhnlichen Einsatz für Kinder, Jugendliche und Familien wurden Rosmarie Ehm und Karl Heinz Theis vom Kreisverband Fürstenfeldbruck des Deutschen Kinderschutzbundes mit der silbernen Ehrennadel des Bundesverbandes ausgezeichnet.

Fürstenfeldbruck – Die Brucker Kulturnacht zur nächtlichen Stunde ist eine fest etablierte sommerliche Institution im regionalen Veranstaltungsjahr. Zahlreiche Besucher*innen bestätigen dies jährlich aufs Neue. Und so locken auch 2026 wieder zahlreiche Spielstätten Groß und Klein mit sorgfältigem Programm.

Fürstenfeldbruck – Seit Anfang März ist die Ersthelfer-App „Region der Lebensretter“ in den Landkreisen Dachau, Fürstenfeldbruck und Starnberg erfolgreich im Einsatz.

Fürstenfeldbruck – Ab Juli werden die Straßen der Stadt Fürstenfeldbruck im Rahmen einer umfassenden Zustandserfassung durch ein Ingenieurbüro aus Erfurt untersucht. Hierdurch können notwendige Sanierungs- und Unterhaltungsmaßnahmen frühzeitig erkannt sowie öffentliche Mittel gezielt und wirtschaftlich eingesetzt werden.

Eichenau – Insgesamt 22 neue Stromgeneratoren wurden von der Gemeindeverwaltung Eichenau für ihre ukrainische Partnergemeinde Wischgorod beschafft und zeitnah geliefert.

Gilching – Überraschend und für Bernhard Feilzer schwer nachvollziehbar: Bei der Wahl zum neuen Senioren-Beirat er als langjähriges Mitglied im Seniorenbeirat schlichtweg abgehängt.