Die Unterbringung von SUBKULTUR im Alten Schlachthof hat sich mittlerweile als optimaler Ort für die örtliche Jugend- und Musikszene herauskristallisiert
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Fürstenfeldbruck – Einen wichtigen Teil der Jugend- und Kulturarbeit im Raum Fürstenfeldbruck leistet SUBKULTUR e.V., ein eingetragener Verein, der sich seit 1994 vor allem für die Belange von Musikern und Musikinteressierten einsetzt und derzeit rund 400 Mitglieder hat. Man unterstützt auch Kleinkunst, Theater, Fotografie und Film. Regelmäßig veranstaltet SUBKULTUR im Alten Schlachthof auf der Lände Konzertreihen, und es werden außerdem Produktionen von CDs und Musikvideos sowie Fotoshootings ermöglicht, wodurch den Musikgruppen aus der Region ein Forum geschaffen werden soll. Das Publikum ist bunt gemischt, jung und alt – 14- bis 80-Jährige tummeln sich im Alten Schlachthof, niemand nimmt daran Anstoß – das Durchschnittsalter liegt aber logischerweise zwischen 16 und 30 Jahren. Die Liste der Veranstaltungen im Jahr ist ganz beachtlich: jeweils zehn Konzerte und ein Impro-Match im Frühjahr und Winter, das eintägige, alkoholfreie Kulturfestival HaLT (in Kooperation mit dem Landratsamt), ein zweitägiges Open Air Event, gelegentliche Podiumsdiskussionen, die Gestaltung eines Abends im Zirkuszelt auf dem Volksfest, Flohmärkte mit Kleidertausch oder die Teilnahme am Tag des offenen Denkmals. Kein Wunder, dass die SUBKULTUR im Jahr 2009 mit dem Kulturförderpreis des Kulturvereins Fürstenfeld ausgezeichnet wurde. Jetzt im Juli steht wieder das große Open Air Konzert an, – mit Völkerballturnier, Foodtruck der Bröselbande ffb und Bar in Schiffform aus Paletten namens „Pfefferminza“, ab 23 Uhr werden auch Longdrinks gemixt – am Freitag, 28. Juli ab 16 Uhr und am Samstag, 29. Juli ab 14 Uhr. Der Eintritt beträgt 7 Euro. Bereits zugesagt haben die Bands „The Slow Nights“, „Cheerio Joe“, „0190 Schaumfleisch“, „For Granted“, „The Moonband“, „NoSpam“ und „Mainfelt“. Pro Tag sorgen etwa sechs bis sieben Bands und anschließend noch DJs für garantiert grandiose Stimmung.


Aber wie man die SUBKULTUR-ler so kennt, gibt’s kaum Verschnaufpause in Sachen Inspiration: ab Herbst geht’s dann gleich weiter mit Vollgas in die Jahresendsaison, am Sonntag, 10. September beim Tag des offenen Denkmals von 12 bis18 Uhr mit Führungen durch das ehemalige Schlachthofareal mit Aline Pronnet und einem Musikprogramm. Am Freitag, 29. September, findet das Impro Slam V statt, ab Samstag, 30. September ist offizieller Herbstkonzert-Auftakt (jeden Samstag bis einschließlich 2. Dezember; die Bands stehen noch nicht), und am Sonntag, 10. Dezember ist die Vollversammlung angesagt. Wen wundert´s, dass die erste Vorsitzende des Vereins, die 25-jährige Aline Pronnet, in Fürstenfeldbruck aufgewachsen und zur Schule gegangen, selbst so ein Wirbelwind ist, der immer für frische Kreativität und gute Laune steht. Sie ist geradezu prädestiniert für den Standort Alter Schlachthof, denn der wurde vom berühmten Brucker Architekten Adolf Voll konzipiert und im Jahr 1910 gebaut (sogar mit einem integrierten städtischen Warmbad). Über Voll hat Aline Pronnet, studierte Kunsthistorikerin mit Nebenfächern Theaterwissenschaft, Sprache, Literatur und Kultur, ausführlich Forschung betrieben. Einen höchst interessanten zehnminütigen Rundgang durch die architektonischen Werke Voll´s in Fürstenfeldbruck kann man mit folgendem Videoclip unternehmen: www.br.de/brfernsehen/sendungen/zwischen-spessart-und-karwendel/architekt-adolf-voll-100.html            red
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