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Eichenau - Wie berichtet war am 10. April zur Mittagszeit ein Brand an der Fassade eines Reiheneckhauses entstanden, der auch auf Teile der Dachfläche übergriff. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehren konnte das Wohnhaus vor einem Vollbrand bewahrt werden, jedoch entstand trotzdem ein Sachschaden von rund 50.000 Euro.
Intensive Ermittlungen und Untersuchungen der Brandermittlungsspezialisten der Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck führten nun zu einer nicht alltäglichen Brandursache. Nachdem die Brandfahnder die in vielen Fällen gängigen Ursachen wie technische Defekte, menschliches Fehlverhalten oder Nachlässigkeit sowie vorsätzliche Brandlegung ausschließen konnten, entstand aufgrund der Feststellungen am Brandort ein ungewöhnlicher Verdacht. Bei ihren Untersuchungen stellten die Ermittler mehrere Vogelnester an dem Wohngebäude fest, die von nistenden Vögeln in die kleine Lücke zwischen der holzverkleideten Fassade und die Dachschalung gebaut waren. Bei näherer Inaugenscheinnahme der noch vorhandenen Nester fiel auf, dass sich viele Zellstoffreste in diesen befanden. Die Herkunft des Zellstoffs ist inzwischen auch geklärt. Dieser stammt aus den Filtern von Zigarettenkippen. Nachdem andere Ursachen auszuschließen sind, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine noch brennende Zigarettenkippe, die von einem Vogel ins Nest geholt wurde Ursache der Brandentstehung. Diese dürfte zunächst das Vogelnest und in der Folge die Fassadenverkleidung und die Dachfläche in Brand gesetzt haben.
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