ak
Landkreis - Viele Sonnenacker-Pächter warten schon auf das Frühjahr und planen bereits eifrig, was sie in diesem Jahr auf ihrem Sonnenacker anbauen wollen. Andere, unerfahrenere, aber durchaus mit dem Hang zum Gärtnerischen überlegen noch, ob sie dieses Jahr doch einmal einen Sonnenacker ausprobieren. Sonnenäcker bereichern nicht nur den Speiseplan, sie bieten auch einen wunderbaren Erfahrungsraum:  das Erleben des Jahreskreises in der Natur ist von großem Wert für die ganze Familie, sensibilisiert für die Zusammenhänge in der Natur, regionale Kreisläufe und den Wert eines Lebensmittels. Kindergartengruppen und Schulklassen binden das Sonnenäcker-Projekt immer wieder gerne in ihre pädagogische Arbeit ein.
Was vor über 14 Jahren ganz klein begann, ist inzwischen eines der beliebtesten und bekanntesten Projekte der Solidargemeinschaft Brucker Land in Kooperation mit der Agenda 21. Jeder kann mitmachen, denn das Prinzip ist einfach: für 60 Euro erhält man einen vom Landwirt saatfertig vorbereiteten Bifang – das ist ein 100 m langer Kartoffeldamm – auf dem man ab ca. Mitte April selbst gärtnern kann. Auf Anfrage werden auch kleinere Parzellen vergeben. Mineralischer Dünger und chemischer Pflanzenschutz sind nicht erlaubt. Kraut- und Blattmasse kann auf dem Acker liegenbleiben, es wird im Herbst zum Vorteil des Bodens mit untergepflügt, daher muss der Acker Ende Oktober abgeerntet sein. In diesem Jahr bietet Brucker Land Sonnenäcker folgende Standorte an: Egenhofen, Eichenau, Emmering, Gernlinden, Geiselbullach, Gröbenzell, Fürstenfeldbruck, Kottgeisering, Maisach, Olching und Puchheim-Ort.
In Zusammenarbeit mit dem Brucker Forum veranstaltet die Solidargemeinschaft Brucker Land einen Info-Abend rund um die Sonnenäcker im Landkreis. Er findet am Dienstag, 17. März, um 19.30 Uhr im Pfarrsaal St. Bernhard, Fürstenfeldbruck, St. Bernhard-Straße .2 statt. Alle Interessenten sind dazu eingeladen. Anmeldungen sind bis Ende März möglich, die Anbausaison startet witterungsabhängig ca. Mitte/Ende April und endet am 25. Oktober. Anmeldung und weitere Informationen bei Christine Andermann, Tel. (08142) 3058650, Mail: christine.andermann@bruckerland.info oder unter www.unserland.info.
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Maisach – Am Feiertag Christi Himmelfahrt, 14. Mai, beginnt in diesem Jahr in Maisach die Badesaison, bei einer Wassertemperatur von angenehmen 24 Grad. Die Gemeindeverwaltung wünscht allen Badegästen viel Spaß und gute Erholung im Freibad.

Puchheim – Unter dem Motto „Hazánk Europa - unsere Heimat Europa“ feierte Puchheim am 16. April das Jubiläum der deutsch-ungarischen Städtepartnerschaften mit Nagykanizsa und Zalakaros.

Gilching - Läuft etwas komplett anders, als geplant, kann man den Kopf in den Sand stecken oder aber in die Hände spucken, die neue Herausforderung annehmen und versuchen, sie zu meistern.

Fürstenfeldbruck – Die Aktion „Azubis leiten eine Station“ wurde am Klinikum Fürstenfeldbruck Mitte April erstmals durchgeführt, so erfolgreich, dass eine Wiederholung schon gesetzt ist.

Fürstenfeldbruck – Ab sofort können Sportler, Spaziergänger und ihre Vierbeiner wieder kostenfrei Trinkwasser beim Wasserbrunnen am Betriebsgelände der Stadtwerke Fürstenfeldbruck, beim Eingang zum Rothschwaiger Forst, nutzen.

Puchheim – Um die Artenvielfalt in Puchheim zu fördern und seltene Gemüsesorten zu bewahren, wurde im Jahr 2022 die Puchheimer Saatgutbibliothek als gemeinsames Projekt des Umweltbeirats und des Umweltamts ins Leben gerufen.

Fürstenfeldbruck – Ein Stück Badegeschichte muss aus Sicherheitsgründen entfernt werden. Die Wasserrutsche der AmperOase wird nächste Woche, vom 20. bis 24. April, abgebaut und abtransportiert. Für die Dauer der Arbeiten bleibt der Durchgang zwischen dem Besucherparkplatz und Badeingang gesperrt.

Gilching – „Generell befindet sich der Einzelhandel im Umbruch“, erklärt Manfred Herz, Inhaber des Hobbyland/Baumarktes am Starnberger Weg in Gilching. Sorge bei vielen Einzelhändlern bereite allgemein der rasant wachsenden Online-Handel, durch den sich das Kundenverhalten massiv verändert habe. Herz: „Besonders auffallend ist dies im Nonfood-Bereich zu beobachten.