Die öffentliche Diskussion über die Verkehrsentwicklung in der Brucker Innenstadt hat wieder Fahrt aufgenommen. Nicht zuletzt durch eine von der Stadt in Auftrag gegebene Befragung, mit einer daraus resultierenden Standortanalyse,aus dieser wurden zehn Leitziele formuliert, die jetzt zur Diskussion stehen und am Schluss  in die Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplans ein hergehen werden.
Die öffentliche Diskussion über die Verkehrsentwicklung in der Brucker Innenstadt hat wieder Fahrt aufgenommen.
Dieter Metzler

Fürstenfeldbruck – Die öffentliche Diskussion über die Verkehrsentwicklung in der Brucker Innenstadt hat wieder Fahrt aufgenommen. Nicht zuletzt durch eine von der Stadt in Auftrag gegebene Befragung, mit einer daraus resultierenden Standortanalyse,aus dieser wurden zehn Leitziele formuliert, die jetzt zur Diskussion stehen und am Schluss  in die Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplans ein hergehen werden. Der erste Vorsitzende des Brucker Gewerbeverbandes im Bund der Selbständigen (BDS), Franz Höfelsauer, hält die derzeitigen Vorschläge zur Lösung der Verkehrssituation allerdings für nicht nachhaltig genug und zum Teil sogar für kontraproduktiv. „Hier wird der Eindruck erweckt, dass der Fußgänger- und Fahrradverkehr verstärkt in den Vordergrund  auf Kosten des gerückt wird“, meint Höfelsauer.

„Wir vom Gewerbeverband sperren uns nicht gegen sichere Fuß- und Radfahrwege“, sagt er, „aber wir können nicht ganz einfach das Auto immer weiter aus der Innenstadt verdrängen. In der Kreisstadt befinden sich neben etlichen wichtigen Behörden und Dienstleistern vor allem auch viele Geschäfte des Einzelhandels sowie kleinere Betriebe, die auf Kunden aus der Region einfach angewiesen sind. Wir erleben täglich die Schwierigkeiten der Existenzsicherung der Geschäfte und Betriebe. Vor allem, wenn im Stadtzentrum weitere Parkmöglichkeiten wegfallen, wie beispielsweise am nördlichen Viehmarktplatz geplant, besteht die Gefahr, dass die Innenstadt nicht mehr angefahren wird“, befürchtet der Gewerbeverbandschef und somit ein Ausbluten der Geschäfte in der Innenstadt. Dieses Problem muss mit einer Tiefgarage gelöst werden, die die Anzahl der bestehenden Parkplätze plus der zu erwartenden Bebauung auf dem nördlichen Viehmarktplatz umfasst.  „Die Erreichbarkeit der Geschäfte mit dem Auto ist für viele von existenzieller Bedeutung.“

Als die einzig machbare Lösung, den starken Durchgangsverkehr durch die Innenstadt zu reduzieren, sieht aber auch Höfelsauer nur durch die seit Jahren diskutierte Verlegung der Bundestraße 2 mittels einer dritten Amper Querung mit anschließender Untertunnelung,  „Ansonsten wird doch der Verkehr lediglich auf andere Straßen verlagert“, meint er. Letztlich schaffe man damit das Problem nicht aus der Welt. „Wir vom Gewerbeverband plädieren für ein vernünftiges Miteinander aller, Fußgänger, Radfahrer, ÖPNV und Autos“, so Höfelsauer. Nur so könne man zu einer vernünftigen Lösung kommen, die letztlich die Interessen aller berücksichtigt. „Vielleicht gelingt der Politik doch noch eines Tages die Aufnahme der einzig vernünftigen Lösung, eine Untertunnelung, im kommenden Bundesverkehrswegeplan.“

Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Gesetzliche Grundlagen und Verantwortung der Immobilienbesitzer

Die Verantwortung für intakte Abwasserleitungen liegt bei jedem Grundstückseigentümer. In Bayern gelten spezielle Vorschriften für private Abwassersysteme, die regelmäßige Kontrollen vorsehen.

Über 100 Jahre Familientradition in Erding

Seit mehr als einem Jahrhundert prägt das Familienunternehmen Widmann die Optikerlandschaft in Erding. Was einst als kleiner Handwerksbetrieb begann, entwickelte sich über vier Generationen zu einem angesehenen Fachgeschäft für Optik, Uhren und Schmuck.

Wenn Holz zur Leidenschaft wird

Die Werkstatt duftet nach frisch gehobeltem Holz. Späne tanzen im Lichtstrahl der Nachmittagssonne, während geschickte Hände aus einem rohen Stück Eiche ein Meisterwerk formen. Wer einmal eine traditionelle Schreinerei betreten hat, versteht sofort den Unterschied zwischen industrieller Massenware und echtem Handwerk.

Professionelle Veranstaltungstechnik für unvergessliche Events

Wenn in Fürstenfeldbruck, Germering oder Olching große Events stattfinden, steckt oft mehr dahinter als das bloße Auge sieht. Pink Production Service aus der Metropolregion München sorgt mit modernster Veranstaltungstechnik dafür, dass Konzerte, Firmenfeiern und Kulturveranstaltungen reibungslos ablaufen.

Aufzugssicherheit als Unternehmensverantwortung

Für Gewerbetreibende im Landkreis Fürstenfeldbruck gehören Aufzüge oft zur unverzichtbaren Infrastruktur. Ob in Bürogebäuden in Germering, Produktionshallen in Olching oder Verkaufsräumen in Puchheim – funktionierende Aufzugsanlagen erleichtern den Arbeitsalltag erheblich.

Warum immer mehr Bayern einen eigenen Pool wollen

Die Sommer in Bayern werden spürbar heißer, und die Sehnsucht nach einer privaten Erfrischungsmöglichkeit wächst stetig. Hausbesitzer von Fürstenfeldbruck bis Nürnberg entscheiden sich vermehrt für den Bau eines eigenen Pools im Garten.

Natürliches Gehen entlang der Amper

Die malerischen Wege entlang der Amper laden Fürstenfeldbrucker zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Ob zwischen Germering und Olching oder durch die grünen Auen bei Puchheim – die Flusslandschaft bietet perfekte Bedingungen für erholsame Stunden in der Natur.

Wohltuende Düfte für Körper und Geist

Aromamassagen verbinden die entspannende Wirkung klassischer Massagetechniken mit den heilsamen Eigenschaften ätherischer Öle. Diese besondere Behandlungsform hat sich im Landkreis Fürstenfeldbruck als beliebte Methode zur Stressbewältigung etabliert.