Die Satellitenmission Aeolus  der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA wurde am 22. August 2018 von Kourou aus gestartet. Im Rahmen einer mehrmonatigen Testphase zum Vergleich mit zwei Doppler Windlidaren fanden bereits im Dezember 2018 erfolgreiche Forschungsflüge mit dem Forschungsflugzeug Falcon  des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) statt.
Vom 6. bis 22. Mai kommt es am Flughafen Oberpfaffenhofen zu Starts und Landungen außerhalb der regulären Zeiten.
DLR

Oberpfaffenhofen –  Die Satellitenmission Aeolus  der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA wurde am 22. August 2018 von Kourou aus gestartet. Im Rahmen einer mehrmonatigen Testphase zum Vergleich mit zwei Doppler Windlidaren fanden bereits im Dezember 2018 erfolgreiche Forschungsflüge mit dem Forschungsflugzeug Falcon  des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) statt. Um weitere wichtige Vergleichsdaten zu sammeln, sind Forschungsflüge vom 6. bis 26. Mai 2019 geplant. Hierbei wird die Falcon wieder zeitgleich zum Überflug des Satelliten in zirka zehn Kilometern Höhe entlang des Satellitenpfades fliegen. Die Überflugzeiten des Satelliten über Europa beziehungsweise in direkter Reichweite der Falcon sind täglich am frühen Morgen oder am frühen Abend. Deshalb ist es notwendig, dass die Falcon entweder zwischen fünf Uhr und sieben Uhr starten oder erst gegen 22 Uhr landen wird. Abhängig von den Wetterbedingungen ist geplant, dass bis zu drei Messflüge in der Woche stattfinden werden.

Die Aeolus Mission hat zum Ziel, das globale Windfeld mit einem Doppler Windlidar zu vermessen (Lidar =light detection and ranging). Mit dieser ersten europäischen Lidarmission soll auf Basis besserer Kenntnis der Windgeschwindigkeiten in der Atmosphäre eine präzisere Wettervorhersage ermöglicht werden. Zudem erhofft sich die Wissenschaft neue Einblicke in die Zirkulationsprozesse der Atmosphäre und deren möglicher Veränderung im Zusammenhang mit dem Klimawandel.

Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Landkreis – Laut Beobachtungen des NABU (Naturschutzbund Deutschland e. V.) ist heuer bundesweit ein Storchen-Rekordjahr zu verzeichnen, mit über 15.000 brütenden Paaren des Weißstorchs (Ciconia ciconia). Wie der Verband mitteilt, habe es seit Beginn der Aufzeichnungen noch nie mehr Brutpaare gegeben.

Fürstenfeldbruck – Vor kurzem feierte die stellvertretende Landrätin Martina Drechsler ihren 65. Geburtstag. Aus diesem Anlass hatte sie alle Gratulanten gebeten, auf persönliche Geschenke zu verzichten und stattdessen Spenden an das Hospiz Germering zu überweisen. Insgesamt 1.905 Euro sind so zusammengekommen.

Fürstenfeldbruck – Die stellvertretende Landrätin Martina Drechsler hat im Rahmen einer Feierstunde zusammen mit Kreisbrandrat Christoph Gasteiger zahlreiche Feuerwehrleute für ihre langjährige aktive Mitgliedschaft bei den Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Fürstenfeldbruck ausgezeichnet.

Fürstenfeldbruck – Die fünf westlichen Bezirke der Landeshauptstadt München und der Landkreis Fürstenfeldbruck haben sich zur Öko-Modellregion „Landkreis Fürstenfeldbruck – München West“ zusammengeschlossen.

Gilching – Igel gehören zu den bekanntesten und beliebtesten Wildtieren in unseren Gärten. Doch ihre Lebensräume werden zunehmend durch Zäune, Mauern und versiegelte Flächen zerschnitten. Oft reichen schon wenige Zentimeter, um den Tieren den Weg auf ihrer nächtlichen Suche nach Nahrung und Unterschlupf zu versperren.

Germering – Die Regierung von Oberbayern und die Bayernwerk Netz GmbH haben den TSV Unterpfaffenhofen-Germering mit dem Bürgerenergiepreis Oberbayern für sein herausragendes bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet.

Fürstenfeldbruck – Für ihren außergewöhnlichen Einsatz für Kinder, Jugendliche und Familien wurden Rosmarie Ehm und Karl Heinz Theis vom Kreisverband Fürstenfeldbruck des Deutschen Kinderschutzbundes mit der silbernen Ehrennadel des Bundesverbandes ausgezeichnet.

Fürstenfeldbruck – Die Brucker Kulturnacht zur nächtlichen Stunde ist eine fest etablierte sommerliche Institution im regionalen Veranstaltungsjahr. Zahlreiche Besucher*innen bestätigen dies jährlich aufs Neue. Und so locken auch 2026 wieder zahlreiche Spielstätten Groß und Klein mit sorgfältigem Programm.