Auch von Übungshandgranaten geht eine Gefahr aus
ak
Olching - Am Sonntag, gegen 18:30 Uhr fiel einem 48-jährigen im Wasser des Amperufers bei Esting ein verdächtiger Gegenstand auf. Dieser sah aus wie eine Handgranate. Die Streife der Polizeiinspektion erkannte den Gegenstand als Übungshandgranate. In dieser war eine Übungskartusche eingeführt und der Sicherungssplint Stecke noch im Abzugsbügel. Da auch von einer solchen Übungsgranate eine nicht zu unterschätzende Gefahr ausgeht, wurde der Gegenstand durch die  Technische Sondergruppe des Landeskriminalamtes geborgen und wird vorschriftsmäßig vernichtet. Der Finder hat sich vorbildlich verhalten. Er hat den Gegenstand vor Ort belassen nicht angefasst und ist bis zum Eintreffen der Streife am Fundort geblieben. Die Polizei warnt ausdrücklich davor, derartige Fundgegenstände zu berühren oder gar mitzunehmen. Durch Korrosion können Sicherheitsmechanismen und Zünder beschädigt sein und durch Lageveränderung kann es unkontrolliert zur Detonation kommen. Im Falle einer scharfen Handgranate würde die Aneignung zu einer Straftat nach dem  Kriegswaffenkontrollgesetz darstellen. Diese Verstöße sind mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr strafbewährt.
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