Drei Unternehmen wurden auf der FFB-Schau ausgezeichnet.
ak
Olching - Mitte Oktober hat der Erste Bürgermeister Andreas Magg drei weitere Olchinger Betriebe in feierlichem Rahmen auf der FFB-Schau mit einer Urkunde und einem wetterfesten Schild, das draußen aufgehängt werden kann, für verantwortungsbewusstes und nachhaltiges Unternehmertum geehrt. Insgesamt sind damit in Olching schon 30 Unternehmen ausgezeichnet worden. Mitarbeiter der Olchinger Agenda 21 stellten in je einer Laudatio die Firmen vor und nannten Gründe für deren Hervorhebung.
Ausgezeichnet wurden dieses Mal die Firmen Hans Frohnwieser, die Bäckerei und Konditorei Rackls Backstubn sowie die Papeterie Treffpunkt Wagner. Alle sind schon mehrere Generationen tätig und machen sich seit langer Zeit um Olching und seine Region sehr verdient.
Erst im vergangenen Jahr feierte die Fachfirma für Garten- und Pflasterbau Hans Frohnwieser GmbH ihr 50jähriges Bestehen. Viele Mitarbeiter sind schon nahezu genauso lange bei der Firma angestellt, was für das gute Betriebsklima spricht. Die Geschäftsleitung engagiert sich bei der Bauinnung, der Handwerkskammer München sowie im Gewerbeverband Olching. Umweltschutz wird bei Frohnwieser ebenfalls großgeschrieben: Der Bauschutt und Asphalt von Baustellen wird nach Möglichkeit wiederverwertet oder von einer lokalen Firma recycelt. Die Laudatoren hoben hervor, dass die Backwaren von Rackl mit bis zu 90 Prozent Handarbeit gefertigt werden und aus regionalen Zutaten bestehen, wo immer es die Qualität erlaubt. Die Belegschaft aus über 25 Nationen fördert das multikulturelle Miteinander. 25 junge Menschen absolvieren bei Rackl momentan eine Lehre und nicht zuletzt unterstützt das soziale Unternehmen regelmäßig die Vereinskultur und soziale Projekte, wie beispielsweise die Tafel Olching. Die Papeterie Treffpunkt Wagner wird mit großem Ideenreichtum und Engagement geführt. 1995 und 2006 kamen weitere Filialen in Fürstenfeldbruck hinzu. Ein besonderes Augenmerk legt die Geschäftsführung auf das jeweilige Betriebsklima sowie gute Leistungen für die Mitarbeiter. Nicht zuletzt wird Wert auf Nachhaltigkeit gelegt: Abfall wird stets penibel getrennt, Kartons wiederverwendet und lokale Handelspartner bevorzugt. Alle drei Unternehmen zeichnen sich nicht nur durch Initiativen zum Umwelt- und Ressourcenschutz aus, sondern z.B. auch durch die Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen in der Stadt, durch die Unterstützung des Gemeinwesens in Olching, durch eine Nahversorgung der Bevölkerung, durch bewusste Energieversorgung und vieles andere mehr. Neben der Ehrung der Betriebe sollen mit dieser Unternehmensauszeichnung auch Zeichen für den Agenda 21-Prozess, der weltweit aktiv ist, gesetzt werden. Die ausgezeichneten Firmen und ihre Besitzer engagieren sich in Olching jeder auf seine Weise und völlig unterschiedlich. Sie werden darin von der Olchinger Agenda 21 unterstützt. Aber das, was hier hervorgehoben wird, kann überall praktiziert werden. Es wird das Bewusstsein für nachhaltiges Handeln an unterschiedlichen Beispielen aufgezeigt. Jedem ist es möglich sich auf seine Weise zu engagieren.
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Gilching – Überraschend und für Bernhard Feilzer schwer nachvollziehbar: Bei der Wahl zum neuen Senioren-Beirat er als langjähriges Mitglied im Seniorenbeirat schlichtweg abgehängt.

Fürstenfeldbruck – Tolle Idee von Oberbürgermeister Christian Götz (BBV) und gleichzeitig eine sinnvolle Unternehmung für den Umwelt- und Klimaschutz und die sukzessive Verschönerung der Stadt: Die 14 Brucker Stadträte/Innen, die nach der diesjährigen Kommunalwahl aus dem Gremium ausgeschieden sind, werden durch je eine gepflanzte Stieleiche bzw.

Landkreis – Die Gebietsbetreuung Ampertal der Landschaftspflegeverbände Dachau und Fürstenfeldbruck freut sich, dass der Flussregenpfeifer wieder an der Amper brütet, und appelliert, das Bootfahrverbot vom 1. März bis 15. Juli in den beiden Naturschutzgebieten Ampermoos und Amperauen mit Leitenwäldern zu beachten.

Gilching – Die nächste große Fernwärme-Baustelle ist eröffnet: Seit Montag, 1. Juni, ist die Römerstraße zwischen Karolingerstraße und Ludwig-Thoma-Straße nur noch Einbahnstraße und nur noch in Richtung Alling befahrbar. Wer aus Richtung Alling kommt, muss über den Starnberger Weg und die Landsberger Straße ausweichen.

Fürstenfeldbruck – Zahlreiche Mädchen und Jungen des Horts an der Cerveteristraße haben sich kürzlich an der fast schon traditionellen Pflanzaktion der Stadt Fürstenfeldbruck beteiligt.

Fürstenfeldbruck – Die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Fürstenfeldbruck hat bestätigt, dass zwei im Raum Olching gefundene tote Rotmilane mit dem Nervengift Carbofuran vergiftet wurden.

Fürstenfeldbruck – Die Dauerausstellung „Bruck um 1900“ in der Projektreihe „DU = WIR, Fürstenfeldbrucker Stadtgeschichte(n)“ im 2. Stock des Museums – mit Auftakt zu St. Magdalena im Vorjahr – bringt nun noch mehr Zeitgeschichte in Schwung.

Fürstenfeldbruck – An der Waldfriedhofstraße 1 steht ein modernes Wohnbauprojekt der Großen Kreisstadt Fürstenfeldbruck kurz vor der Fertigstellung. Im Rahmen des Kommunalen Wohnraumförderungsprogramms (KommWFP) entstehen dort insgesamt zwölf barrierefreie Mietwohnungen mit hoher Wohnqualität.