Dunkle Rauchschwaden im Süden von Moorenweis
Carmen Voxbrunner
Moorenweis - Am Montag, 21. März, gegen 12 Uhr ging die Mitteilung über den Brand einer Maschinenhalle in Moorenweis bei der Integrierten Leitstelle Fürstenfeldbruck ein. Beim Eintreffen der alarmierten Feuerwehren an der Brandstelle am südlichen Ortsrand von Moorenweis fanden die ersten Einsatzkräfte eine bereits im Vollbrand stehende Halle vor. Mehr als 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Moorenweis, Türkenfeld, Dünzelbach, Jesenwang, Mammendorf, Adelshofen, Purk, Germering und Fürstenfeldbruck konnten aufgrund des Brandfortschritts nicht mehr verhindern, dass das Gebäude weitgehend ausbrannte. Jedoch gelang es den Feuerwehrleuten, ein Übergreifen der Flammen auf einen in der Halle befindlichen Kraftstofftank zu vermeiden. Die eingestellten Maschinen, das eingelagerte Erntegut und Futtermittel wurden allerdings ein Raub der Flammen. Derzeit ist die Feuerwehr immer noch zum Ablöschen von Glutnestern vor Ort.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung am Brandort veranlasste die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord eine über Rundfunk ausgestrahlte Gefahrenmitteilung, in der Anwohner aufgefordert wurden, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Kurz vor 15 Uhr konnte diese Warnung in Absprache mit der Feuerwehr widerrufen werden. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden noch am Nachmittag von der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck übernommen. Nach bisherigen Kenntnisstand zog sich eine Person, ein 55-jähriger Mann, bei seinen Löschbemühungen leichte Brandverletzungen an der Hand zu. Eine erste Schadensschätzung bei noch andauernden Löscharbeiten, beziffert den Brandschaden auf mindestens 500.000 Euro. Konkrete Erkenntnisse zur Brandursache liegen noch nicht vor. Hierzu bedarf es noch einer weiteren eingehenden Untersuchung der Brandstelle, die erst nach vollständigem Abschluss der Löscharbeiten möglich ist.
 
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Landkreis – Laut Beobachtungen des NABU (Naturschutzbund Deutschland e. V.) ist heuer bundesweit ein Storchen-Rekordjahr zu verzeichnen, mit über 15.000 brütenden Paaren des Weißstorchs (Ciconia ciconia). Wie der Verband mitteilt, habe es seit Beginn der Aufzeichnungen noch nie mehr Brutpaare gegeben.

Fürstenfeldbruck – Vor kurzem feierte die stellvertretende Landrätin Martina Drechsler ihren 65. Geburtstag. Aus diesem Anlass hatte sie alle Gratulanten gebeten, auf persönliche Geschenke zu verzichten und stattdessen Spenden an das Hospiz Germering zu überweisen. Insgesamt 1.905 Euro sind so zusammengekommen.

Fürstenfeldbruck – Die stellvertretende Landrätin Martina Drechsler hat im Rahmen einer Feierstunde zusammen mit Kreisbrandrat Christoph Gasteiger zahlreiche Feuerwehrleute für ihre langjährige aktive Mitgliedschaft bei den Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Fürstenfeldbruck ausgezeichnet.

Fürstenfeldbruck – Die fünf westlichen Bezirke der Landeshauptstadt München und der Landkreis Fürstenfeldbruck haben sich zur Öko-Modellregion „Landkreis Fürstenfeldbruck – München West“ zusammengeschlossen.

Gilching – Igel gehören zu den bekanntesten und beliebtesten Wildtieren in unseren Gärten. Doch ihre Lebensräume werden zunehmend durch Zäune, Mauern und versiegelte Flächen zerschnitten. Oft reichen schon wenige Zentimeter, um den Tieren den Weg auf ihrer nächtlichen Suche nach Nahrung und Unterschlupf zu versperren.

Germering – Die Regierung von Oberbayern und die Bayernwerk Netz GmbH haben den TSV Unterpfaffenhofen-Germering mit dem Bürgerenergiepreis Oberbayern für sein herausragendes bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet.

Fürstenfeldbruck – Für ihren außergewöhnlichen Einsatz für Kinder, Jugendliche und Familien wurden Rosmarie Ehm und Karl Heinz Theis vom Kreisverband Fürstenfeldbruck des Deutschen Kinderschutzbundes mit der silbernen Ehrennadel des Bundesverbandes ausgezeichnet.

Fürstenfeldbruck – Die Brucker Kulturnacht zur nächtlichen Stunde ist eine fest etablierte sommerliche Institution im regionalen Veranstaltungsjahr. Zahlreiche Besucher*innen bestätigen dies jährlich aufs Neue. Und so locken auch 2026 wieder zahlreiche Spielstätten Groß und Klein mit sorgfältigem Programm.