Im selbstgeschriebenen Musical gingen die Schauspieler auf Zeitreise und durchlebten den Wandel der Ährenfeldschule in den letzten 50 Jahren
Im selbstgeschriebenen Musical gingen die Schauspieler auf Zeitreise und durchlebten den Wandel der Ährenfeldschule in den letzten 50 Jahren
ak
Gröbenzell - Lässig, jedoch reichlich lustlos stöbern drei Schüler im Keller der Gröbenzeller Ährenfeldschule und sollen ihren Aufräumdienst erledigen. Die dort lagernden Weihnachts-Dekoration wird gerade inspiziert, als sie Peter entdecken, ein Kind, das versehentlich aus dem Jahr 1964, dem Einweihungsjahr der Schule, bei einer Zeitreise im Keller landete. Zunächst mustern sich die vier Kinder äußerlich. Der Kleidungsstil scheint sich seit 1964 verändert zu haben. Peter wundert sich über die viel zu weite, reichlich bunte und wenig ordentliche Schulkleidung der drei Kinder der Gegenwart. Gemeinsam begeben sie sich auf die Reise durch die Vergangenheit. Der raue Unterrichtston sowie die damals üblichen „Tatzen“ verstören die drei modernen Zeitreisenden. Als die silbern glänzende, surrende und blinkende Zeitmaschine die Kinder in die Gegenwart trägt, zeigt sich allerdings Peter reichlich überrascht über das Whiteboard anstelle einer Schiefertafel, den lockeren Unterrichtsstil, darüber, dass man beim Sprechen nicht aufstehen muss und dass man gar mit den Lehrern diskutiert. Geschickt meistern die Schauspieler die Zeitsprünge in dem von Schulleiterin Bettina Betz, Konrektorin Beatrix Pütz und Lehrerin und Leiterin der Schulspiel-AG Alexandra Müller anlässlich der Festwoche des 50-jährigen Jubiläums selbst geschriebenen Musical „Eine Reise in die Vergangenheit“. Das Autorinnen-Trio rollte die Geschichte der Ährenfeldschule historisch abwechslungsreich und humorvoll auf. Die Musik-AG unter der Leitung von Bettina Betz umrahmte das Stück mit umgeschriebenen bekannten Liedern, jeweils passend zu den Stationen der Zeitreise. Der zentrale Festakt am Mittwochabend wurde eingeleitet von Reden von Schulleiterin Betz, dem Schulamtsdirektor Karl Hans Grünauer, der Elternbeiratsvorsitzenden Ursula Danzl sowie dem zweiten Bürgermeister Dr. Martin Runge, der selbst eine langjährige persönliche Verbindung zur Ährenfeldschule besitzt. Er war Schüler des ersten Jahrgangs, der das neue Schulgebäude 1964 bezog und flocht einige Pointen in seine Worte ein. Abwechslungsreich gestaltete sich auch das Rahmenprogramm des feierlichen Festakts. Schüler zweier zweiter Klassen führten mit ihren Lehrerinnen einen volkstümlichen Tanz in festlicher Tracht auf, die erste Ganztagsklasse der Schule präsentierte den „Nossa“-Tanz auf der Bühne.
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