Von links CSU Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt, Prof Dr. Dr. Udo Di Fabio, Vizepräsiden des bayerischen Landtages Reinhold Bocklet, CSU Gröbenzell Ortsvorsitzender Thomas Eichler und CSU-Bürgermeisterkandidat für Gröbenzell Thomas Breitenfellner.
ak
Gröbenzell – Der Ortsvorsitzende der Gröbenzeller CSU Thomas Eichler eröffnete am 12. Januar im Bürgershaus den Neujahrsempfang. In seiner Ansprache bezeichnete er Europa als ein Hort des Friedens. Dass das nicht immer so war, belegte er mit dem Beginn des ersten Weltkrieges vor 100 Jahren. Dieser begann mit der Ermordung des österreichischen Erzherzogs Franz Ferdinand. Trotz der Eurokrise und den Krisen im nahen Osten sehe Eichler keinen Grund zum Zweifel am Zusammenschluss der EU-Staaten. Er nannte die Europäische Union alternativlos und beendete seine Ansprache mit der Aufforderung, zur Europawahl zu gehen.
Anschließend trat der ehemalige Richter des Bundesverfassungsgerichts Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio ans Rednerpult. Er äußerte Befürchtungen am Wachstum rechtsgerichteter Parteien auf EU-Ebene, man solle sich für ein weiteres Zusammenwachsen der europäischen Staaten stark machen. In seiner Rede verdeutlichte Di Fabio, wie schwer der politische Zusammenschluss der einzelnen Staaten sei, bei dem stets die Balance zwischen Vereinheitlichung und Eigenständigkeit gefunden werden muss. Mit Blick auf die Eurokrise sagt der ehemalige Richter des Bundesverfassungsgerichtes, dass die EU in einer Akzeptanzkrise stecke und viele Menschen inzwischen anzweifeln, ob dieses Bündnis der richtige Weg sei. Deshalb prophezeite er den rechten Parteien ein Stimmenwachstum bei den Wahlen im Mai. Um diesem Stimmenwachstum gegenzusteuern, müssten die EU-Mitgliedsstaaten wieder zu einer soliden Finanzpolitik, gemäß den Verträgen von Maastricht, zurückkommen. Mit der Aussage „Wir sind auch vertragsbrüchig geworden“, spielte er auf die Staatsverschuldung an. Weiter warnte er vor dem Weg, den die US-Notenbank mit ihrer Niedrigzinspolitik beschreitet. Er warb für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum, basierend auf einer soliden Finanzpolitik, bei der die Ausgaben nicht die Einnahmen überschreiten sollten. Außerdem plädierte er dafür, dass immaterielle Werte wie Bildung, Individualität und Persönlichkeit wieder mehr zählen sollten.
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