Der alte Klosterwirt in Grafrath.
ak
Grafrath - Der Klosterwirt in der Gemeinde Grafrath wird in letzter Minute gerettet. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde, einem Bauträger aus der Umgebung und der Firma Wohnen Huttner Immobilien soll der Klosterwirt vor dem endgültigen Verfall und Untergang gerettet werden.
Nach jahrzehntelangem Streit um eine mögliche Nutzung des Areals gibt es kaum mehr etwas, das noch rettbar wäre. Jahrzehntelanger Leerstand haben dem einst so stolzen Gebäude so sehr zugesetzt, dass es nun stark einsturzgefährdet ist. Auch die denkmalgeschützten Bereiche, wie das Tonnengewölbe im anliegenden Stadel, stehen nun kurz vor dem endgültigem Aus. Schon jetzt ist eine Sanierung laut Expertenmeinung nur noch mit extrem hohem Aufwand möglich. Durch das zuletzt in Teilen eingestürzte Dach schreitet der Verfall zusätzlich rasant voran. Ein Feingutachten, von der Gemeinde Grafrath, dem lokalen Bauträger und der Wohnen Huttner Immobilien in Auftrag gegeben, soll nun klären, wie viel Altsubstanz erhalten werden kann. Die Kubatur beider Gebäude soll vollständig erhalten bleiben, das denkmalgeschützte Tonnengewölbe wird voll ständig saniert. Geplant ist eine Gastronomie, in der die Besucher den Jahrhunderte alten Charme in neuem Glanz genießen können. Voraussichtlich in drei Monaten werden die Pläne und das Gesamtkonzept fertiggestellt sein und der Öffentlich zugänglich gemacht. 
Kategorie

Das könnte Sie auch interessieren

Gilching – Überraschend und für Bernhard Feilzer schwer nachvollziehbar: Bei der Wahl zum neuen Senioren-Beirat er als langjähriges Mitglied im Seniorenbeirat schlichtweg abgehängt.

Fürstenfeldbruck – Tolle Idee von Oberbürgermeister Christian Götz (BBV) und gleichzeitig eine sinnvolle Unternehmung für den Umwelt- und Klimaschutz und die sukzessive Verschönerung der Stadt: Die 14 Brucker Stadträte/Innen, die nach der diesjährigen Kommunalwahl aus dem Gremium ausgeschieden sind, werden durch je eine gepflanzte Stieleiche bzw.

Landkreis – Die Gebietsbetreuung Ampertal der Landschaftspflegeverbände Dachau und Fürstenfeldbruck freut sich, dass der Flussregenpfeifer wieder an der Amper brütet, und appelliert, das Bootfahrverbot vom 1. März bis 15. Juli in den beiden Naturschutzgebieten Ampermoos und Amperauen mit Leitenwäldern zu beachten.

Gilching – Die nächste große Fernwärme-Baustelle ist eröffnet: Seit Montag, 1. Juni, ist die Römerstraße zwischen Karolingerstraße und Ludwig-Thoma-Straße nur noch Einbahnstraße und nur noch in Richtung Alling befahrbar. Wer aus Richtung Alling kommt, muss über den Starnberger Weg und die Landsberger Straße ausweichen.

Fürstenfeldbruck – Zahlreiche Mädchen und Jungen des Horts an der Cerveteristraße haben sich kürzlich an der fast schon traditionellen Pflanzaktion der Stadt Fürstenfeldbruck beteiligt.

Fürstenfeldbruck – Die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Fürstenfeldbruck hat bestätigt, dass zwei im Raum Olching gefundene tote Rotmilane mit dem Nervengift Carbofuran vergiftet wurden.

Fürstenfeldbruck – Die Dauerausstellung „Bruck um 1900“ in der Projektreihe „DU = WIR, Fürstenfeldbrucker Stadtgeschichte(n)“ im 2. Stock des Museums – mit Auftakt zu St. Magdalena im Vorjahr – bringt nun noch mehr Zeitgeschichte in Schwung.

Fürstenfeldbruck – An der Waldfriedhofstraße 1 steht ein modernes Wohnbauprojekt der Großen Kreisstadt Fürstenfeldbruck kurz vor der Fertigstellung. Im Rahmen des Kommunalen Wohnraumförderungsprogramms (KommWFP) entstehen dort insgesamt zwölf barrierefreie Mietwohnungen mit hoher Wohnqualität.