Das Bild zeigt die Reisgruppe auf dem Auerberg mit dem schönen Allgäu im Hintergrund.
Das Bild zeigt die Reisgruppe auf dem Auerberg mit dem schönen Allgäu im Hintergrund.
ak
Lochhausen - Mitte Juni machten sich die Lochhausener Senioren mit Gästen aus Aubing, Puchheim und Gröbenzell auf den Weg nach Marktoberdorf. Oberdorf lag an der alten Römerstraße von Kempten nach Augsburg, mitten im malerischen Ostallgäu. 1453 verlieh Kaiser Friedrich III. dem Ort das Marktrecht und seit 1953 heißt er Marktoberdorf. Etwa ab 1400 hatte das Hochstift Augsburg ein Pflegamt im Schloss neben der Kirche. 1722 bis 1729 entstand ein Neubau, den die Fürstbischöfe als Jagdschloss und Sommerresidenz nutzten. Weil die alte Kirche baufällig war, dachte man nun auch an die Errichtung eines neuen Gotteshauses nach. Die heutige Stadtpfarrkirche St. Martin, die am 5. Oktober 1437 geweiht wurde, steht auf den Grundmauern der ehemals romanischen Kirche.
Pfarrer Wolfgang Schilling konnte den Senioren viel Wissenswertes über die Geschichte der Kirche und seine Kunstwerke erzählen. Anschließend feierten sie mit Pater Bright Jacob und seinem Lochhausener Ministranten Micheal Lambertz eine Hl. Messe. Ursula Schenkel an der Orgel und Norbert Schenkel mit seiner Klarinette sorgten für den festlichen musikalischen Rahmen.
Die kleine St. Georgs-Kirche auf dem 1. 055 m hohen Auerberg war nachmittags das Ziel. Der Auerberg war etwa 15 bis 45 n. Chr. eine römische Zivilsiedlung. Die erste urkundliche Erwähnung von "Urberg" ist 1167 belegt. Um 1200 entstand der erste romanische Kirchenbau, dessen Um- und Erweiterungsbauten 1497 abgeschlossen wurden. Schon 1805 wurde die Plattform auf dem Kirchendach für die Landesvermessung errichtet. Zur 500-Jahr-Feier im Jahre 1997 wurde die Kirche renoviert und etwas später die Plattform erneuert, so dass man auch heute noch den herrlichen Rundblick aus luftiger Höhe genießen kann. Im Terrassencafé stärkten sich alle noch für die Heimfahrt und ließen das Erlebte dieses sonnigen Tages Revue passieren.
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