Fürstenfeldbruck/Emmering – Bei wunderschönem Wetter war die Gedenkveranstaltung zur Feier des über 80 Jahre währenden Friedens in unserer Heimat sichtlich gelungen – musikalisch untermalt von der Stadtkapelle Fürstenfeldbruck. Der OGV Emmering, die Blumen und Gartenfreunde FFB, der Christenrat und der Kreisfachverband für Gartenkultur und Landespflege hatten dazu eingeladen, und viele wanderten und feierten mit.
Von Landrat Thomas Karmasin und den Bürgermeistern Christian Götz und Ulrich Wiltawsky sowie Mitgliedern der Gartenbauvereine, bis zur Geistlichkeit, ehrten alle den feierlichen Anlass durch ihre Anwesenheit. Von der Denkstätte Emmering über das Hölzl zum Deichensteg und weiter zum Kriegsgefangenen Friedhof am Henrik-Moor-Weg führte die Wanderung entlang des Friedenswegs, vorbei an allen letztjährig (Ginkgo biloba) und ganz aktuell gepflanzten Bäumen.
An der Hölzl Schule Emmering steht nun eine Zitterpappel (Populus tremula), die auch Baum des Jahres 2026 ist. Am Deichensteg darf sich jetzt der Französische Ahorn (Acer monspessulanum) entfalten, gespendet vom Christenrat. „Was schön ist bei Pflanzen und Bäumen: sie streiten sich nicht und führen auch keine Kriege", merkte Ulrich Würstle an, der die Pflanzung zusammen mit Rufin Mellentin, dem 1. Vorsitzenden des OGV Emmering e.V., durchgeführt hatte. Dieser stellt sich als Zukunftsvision eine Menschenkette entlang der Bäume und des Weges vor. Auch er bedankte sich bei allen helfenden Händen und Beteiligten für ihr besonderes Engagement. So wächst am Kriegsgefangenen-Friedhof beispielsweise ein von der Familie Olbrich gespendeter Ginkgo biloba weiter.
Am 8. Mai, dem Gedenktag der Befreiung vom Nationalsozialismus, bekamen die diesjährig gepflanzten Bäume des Weiteren eine Hinweistafel zugeteilt. Langfristig werden voraussichtlich auch einige Bänke am Weg stehen, finanziert unter anderem mit dem Preisgeld der Bürgerstiftung für den Landkreis Fürstenfeldbruck.