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Olching / München – Ein Fahrrad, diverse Autoreifen und Matratzen – das entdeckte Sebastian Arnold auf seinem Weg von München nach Olching am Wegrand im Gebüsch. Arnold ist Inhaber eines Ingenieurbüros (Umwelttechnik Arnold) in der Landberger Straße in München. Wenn er zu einem seiner Kunden nach Olching muss, legt er den Weg in der Regel mit dem Fahrrad zurück.
Daraus entstand die Idee: Am vergangenen Wochenende hatte es sich Sebastian Arnold zur Aufgabe gemacht, den kompletten weg vom Ende der Alten Allee über den Langwieder See, die Münchner Straße in Eschendried und schließlich den Olchinger Josef-Kistler-Weg von den herumliegenden Müllmassen zu befreien.
Vom Wäscheständer bis zur Injektionsspritze: Nach acht Stunden Müllsammeln war der komplette Anhänger randvoll gefüllt. Dazu kamen ganze vier Zwölf-Liter-Eimer Altglas. „Schade ist, dass man während so einer Aktion von vielen Spaziergängern sehr verächtlich angeschaut wird“, so Arnold. Im Gegensatz zu der Schweiz, in der der Beruf des Müllladers eine angesehene Dienstleistung ist, ist er hierzulande fast verpönt. Und das, obwohl es sich um einen sehr anstrengenden Job handelt, der ausnahmslos der Gesellschaft zu Gute kommt! „Ich hoffe mit dieser Aktion den Ein oder Anderen zum Nachdenken angeregt zu haben. Wenn nicht, so sind zumindest einige Glasscherben weg. Die können zumindest niemanden mehr verletzen.“

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