OB Götz, Bauamtsleiter Dachsel und Architekt Prof. Springer
Vorstellung des Siegerentwurfs zur Sanierung des Geländes am Alten Schlachthof durch (v.l.n.r.): Oberbürgermeister Christian Götz, Bauamtsleiter Johannes Dachsel und den Berliner Dipl.-Ing. und Architekten Prof. Jörg Springer.
ak

Fürstenfeldbruck – Nach etwa zweijähriger Planung konnten Oberbürgermeister Christian Götz, Bauamtsleiter Johannes Dachsel und der Berliner Architekt und Preisträger Prof. Jörg Springer im Stadtlabor nun das Ergebnis des Realisierungswettbewerbs für die Sanierung des ehemaligen Schlachthofgeländes Auf der Lände vorstellen. Der Alte Schlachthof war Anfang des 20. Jahrhunderts vom renommierten Brucker Architekten Adolf Voll konzipiert worden und wies damals auch eine öffentliche Badeanstalt mit Warmwasser- und Kesselanlage auf.

Unter 17 Entwürfen verschiedener Büros entschied sich das Preisgericht nach eintägiger intensiver Klausur für die Vergabe des 1. Preises an die Springer Architekten GmbH aus Berlin. OB Götz ist guter Dinge, dass das Sanierungsprojekt in voraussichtlich vier bis fünf Jahren abgeschlossen sein wird und sparte nicht mit Vorschusslorbeeren als künftigen „Identifikationsort für die Stadt, der seinesgleichen sucht und nicht finden wird“. Auch Bauamtschef Dachsel sprach von einem „Herzensprojekt für die ganze Stadt“. Grund zur Freude war auch, dass bei den Kosten in Höhe von rund 15 Millionen Euro eine große Summe an Fördergeldern von der Regierung von Oberbayern erwartet wird.

Zentrale Elemente sind u.a. ein Festplatz (mit Open-Air-Bühne), ein Musikhof (für Konzerte und Lesungen) und ein Kreativhof (als Arbeits- und Begegnungsstätte). Der Musik- und Kulturverein SUBKULTUR, der schon viele Jahre im Alten Schlachthof beheimatet ist, soll weiterhin seinen Platz im Quartier finden.

Neben der Leitidee eines großzügig wirkenden öffentlichen Stadtraums, in dem die Plätze als harmonische Begegnungs- und Aufenthaltsorte gedacht sind, ist die Ökologie ein zentraler Aspekt: Ein dichter, grüner Baumgürtel entlang der Uferreihe und Grüninseln mit Blumen, Gräsern und Stauden sollen entstehen, des Weiteren sollen Bäume in großen, mobilen Gefäßen gepflanzt werden.

Die drei Siegerentwürfe sind noch bis Sonntag, 31. Mai einzusehen im Stadtlabor, Pucher Straße 6 a, täglich von 11 bis 19 Uhr.

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